Photoshop-Monopol wackelt: Pixelmator Pro

In vielen heutigen Wirtschaftsbereichen haben sich Monopole entwickelt, die nur für den betreffenden Konzern Vorteile, für alle anderen aber Nachteile bringen. Eigentlich war es mal eine der grundsätzlichen Anforderungen an staatliche Wirtschaftspolitik, solche Monopole zu zerstören und zu verhindern, aber die Korruption scheint hier derzeit die beliebtere Alternative zu sein. Im Grafikbereich hat sich Adobe Photoshop (zusammen mit anderen Adobe Grafikprogrammen) etabliert – das Monopol ist hier so eindeutig, dass der Hersteller inzwischen zum Abo-Modell übergehen konnte. Ein scharfer Konkurrent, allerdings derzeit noch ohne die selbe Plugin-Palette, ist Pixelmator Pro. Mit einer beeindruckenden Leistungsfähigkeit kostet die App einen Bruchteil dessen, was Adobe gerne haben möchte, nämlich nur 60 Pixeldollars (hier im US App Store). Für einen Monat lässt sich der Noch-Nicht-Ganz-Photoshop-Killer kostenlos testen. Da viele Grafiker und Bildbearbeiter noch auf alte, mehr oder weniger unlizenzierte Photoshop-Versionen setzen, weil die aktuellen Abogebühren einfach nicht ins Budget passen, könnte Pixelmator Pro einen echten Sprung nach vorne bedeuten. Einen kleineren Sprung für noch weniger Geld macht die bisherige Pixelmator (ohne Pro), der im deutschen App Store für 17 europäische Euro zu haben ist. Der Pro soll aber deutlich besser sein, sagen die Fachleute: techcrunch

Wie Japan den IS besiegte

japan_isil_kim

Der selbsternannte islamische Staat (ex-ISIL, wahrscheinlich nur so eine Art illegale Herrschaftsausdehnung Saudi-Arabiens, aber das muss sich noch zeigen) hat zwei japanische Staatsbürger gefangen genommen, und droht die beiden zu ermorden, wenn nicht rechtzeitig Lösegeld bezahlt wird. Die japanische Regierung will nicht mit Terroristen verhandeln. Viel Glück den beiden. Die japanische Internetbevölkerung tut inzwischen exakt das Richtige: „Wie Japan den IS besiegte“ weiterlesen

Copyright gilt immer nur für die Anderen: Beispiel Bayrischer Rundfunk

Copyright, die hässliche, billig geschminkte Schwester des Urheberrechts, nervt ja nicht nur im imperialen, anglo-amerikanischen Wirtschaftsraum, sondern auch gerne mal jeweils vor der Haustür. In meiner geliebten Heimatstadt etwa. „Copyright gilt immer nur für die Anderen: Beispiel Bayrischer Rundfunk“ weiterlesen

Iran entwickelt fliegende Untertasse

Die iranische Fars Nachrichtenagentur meldet die Fertigstellung der „Zohal“, einer automatischen, also selbstgesteuerten Kameradrohne, Bilder mit der integrierten 10-Megapixel HD-Kamera aufnehmen und drahtlos versenden kann. Mehr als dieses eine verschwommene Bild haben wir allerdings nicht, und aus der Vergangenheit weiss man, dass iranische Photoshopspezialisten nicht ganz Weltniveau erreichen. via dvice

Van Gogh aus Tilt-Shift-Perspektive

Die lustige Tilt-Shift Fotobearbeitung kennt ihr ja schon (auf 11k2). Für einfache Tricks in dieser Richtung gibt es ja bereits Online-Tools. Jetzt hat sich ein Kunstfreund mal Vincent VanGoghs Farb-Explosionen vorgenommen, mit geradezu bezaubernden Ergebnissen. „Van Gogh aus Tilt-Shift-Perspektive“ weiterlesen

Neuer Photoshop: Bilder fälschen auch für Anfänger

Eine erschreckende Funktion in Photoshop CS 5: „content-aware fill“, also sowas wie automatische Mustererkennung. So ab einer Minute zeigt das Video Beispiele für schnelles, müheloses Fälschen, Ersetzen, Löschen. Fotografie war weder gestern noch vorgestern, sondern irgendwann in der Kreidezeit. (via gawker)