Wie Porn die Piraterie besiegt: The Empire Strikes Back XXX

Grundsätzlich sind Porno-Parodien bekannter Movies bereits kulturell wertvoll und unterstützenswert. Produzent und Regisseur Axel Braun geht noch einen Schritt weiter: Er will den ersten Vollformat-Porn machen, der gegen Piraterie immun ist. Mit dem pittoresken Begriff ist hier übrigens das Weiterverkaufen selberkopierter DVDs gemeint, nicht das kostenlosen Anschaun von irgendwas, das veröffentlicht wurde und deswegen, nun, eben öffentlich ist. „Wie Porn die Piraterie besiegt: The Empire Strikes Back XXX“ weiterlesen

Piraterie, ein frei erfundenes Problem?

Figure-1-Tera-Studie

Die Anti-Piraterie-Organisation BASCAP stellt heute ihre von Tera Consultants hergestellte ‚Studie‘ zum Thema „Entwicklung der Kreativwirtschaft“ bei der Internationalen Handelskammer vor. Zusammenfassung: Zwischen 2008 und 2011 seien in Europa rund eine Million Arbeitsplätze durch Piraterie vernichtet worden. Diese Zahl ergibt sich, wenn man die tatsächliche Arbeitsplätzentwicklung mit einem ‚angenommenen Wachstum‘ vergleicht. „Piraterie, ein frei erfundenes Problem?“ weiterlesen

Der weltweite Kochrezepte-Piraterie-Ring

Wenn wir ausgekichert haben, erinnern wir uns daran, dass der Pirateriebegriff ja klammheimlich von physischem Raub auf Kopien urheberrechtlich relevanter Inhalte, und dann noch auf die Distribution von Inhalten ungeachtet der urheberrechtlichen Relevanz ausgeweitet wurde. Wie? Naja, ich werde im September weiter gemafreie Kinderliederbücher an Kindergärten verteilen, weil die mafiöse Musikrechteverwertungslobby Geld verlangt, wenn jemand 200 Jahre alte Songs aus 20 Jahre alten Büchern kopiert. Fuck. pic dailywhat

Hadopi: Kopierer sind die besten Kunden

Die französische Supercopyrightbehörde Hadopi, die eigentlich dafür sorgen soll, dass online nur noch gekauft und nicht mehr getauscht oder kopiert werden darf und deswegen brave Franzosen aus dem Netz kickt, wenn diese mit den Sicherheitseinstellungen ihres WLANs überfordert sind, hat bereits im Januar eine Studie zum Konsum- und Kopier-Verhalten der französischen Surfer veröffentlicht. „Hadopi: Kopierer sind die besten Kunden“ weiterlesen

Die finale Antwort auf Piraterie

Jeff Vogel ist 41, hat Bücher geschrieben und eine Menge Spiele programmiert, unter anderem die Exile-, Avernum- und Geneforge-Reihen. In seinem Blog „The Bottom Feeder“ beschreibt er ziemlich amüsant die Entwicklung seiner persönlichen Einstellung zum Thema Piraterie (also Kopieren ohne ausdrückliche Genehmigung). „Die finale Antwort auf Piraterie“ weiterlesen

Jesus als Pirat

Nur für den Fall, dass der eine oder andere geneigte 11k2-Leser Leute kennt, die der christlichen Ideologie nahestehen: Im Grundsatzprogramm dieser Bewegung sind Aufforderungen zu kriminellen Handlungen enthalten, wie hier im konkreten Fall Food-Sharing: Der mythische Religionsgründer J. Christus soll, unbestätigten Berichten zufolge, aus einem Fisch und einem Brot Nahrungsmittel für Tausende raubkopiert, und dadurch der Fisch- und Brotindustrie Milliardenverluste zugefügt sowie Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet haben. (via boingboing)

Geld verdienen mit kostenlosen Büchern

Joe Konrath ist professioneller Thriller-Autor, er lebt in Chicago und ist mit den steigenden Umsatzzahlen seiner eBooks zufrieden, zur Zeit etwa 220 eKopien pro Tag. Und er ist der Meinung, Copyright sei in der digitalen Welt nicht durchsetzbar. Und zwar deswegen, weil Menschen das Weitergeben von Kulturdaten lieben. „Geld verdienen mit kostenlosen Büchern“ weiterlesen

Piratenpartei: Umbenennen oder Kurs halten?

Nach der NRW-Wahl gabs lange Gesichter bei einigen Mitgliedern der Piratenpartei: Das Wahlergebnis lag knapp unter dem der Bundestagswahl, und nicht wie erhofft deutlich darüber. Prompt gab es Parteiaustritte (u.a. das kontroverse Ex-Mitglied des Bundesvorstands, Stefan „Aaron“ König) und Vorschläge zur Umbenennung. Wolfgang Michal forderte gestern auf Carta gleich mal den neuen Namen „Deutsche Digitale Partei“ ein. „Piratenpartei: Umbenennen oder Kurs halten?“ weiterlesen

USA: Rechnungsbehörde bezweifelt Raubkopiezahlen

Das Government Accountability Office (GAO) macht in den USA so etwas ähnliches wie hier der Bundesrechnungshof: Zahlen nachprüfen. Vor eineinhalb Jahren beschloss das US-Parlament ein Gesetz rund um „Intellectual Property“ (den Pro-Ip act), das auch eine Überprüfung der Sachlage durch das GAO vorsieht. Dieser Bericht ist jetzt da. „USA: Rechnungsbehörde bezweifelt Raubkopiezahlen“ weiterlesen

Blühende Filmindustrie, trotz Piraterie

Kevin Kelly flog nach China, weil er (unter anderem) herausfinden wollte, was eine der lebendigsten Filmindustrien der Welt davon abhält, unterzugehen. Obwohl sie in einem Land produziert, das als Synonym für „Piraterie“ oder ungehemmte Privatkopie bis hin zum Kleinkopiergewerbe gilt. „Blühende Filmindustrie, trotz Piraterie“ weiterlesen

Offiziell: Daten kann man nicht stehlen

Wir alle müssen uns bei der bayrischen Justizministerin Beate Merk sehr bedanken. In einem Artikel in einer kleineren Münchner Tageszeitung schrieb sie nämlich: „Da Daten anders als Autos oder Handys keine Sachen sind, kann man sie nicht stehlen.“ Ahhh! Das ist die Lösung! Also Schluss mit dem „Raubkopier“-Irrtum, mit „Piraterie“ und überhaupt illegalen Downloads und all diesen Dingen. Sind ja keine Autos oder Handys. „Offiziell: Daten kann man nicht stehlen“ weiterlesen

Plattenfirma: Bevor ihr nicht die Piraterie stoppt, nehmen wir keine neuen Bands unter Vertrag

Ganz, ganz grosses Kino, und mein fetter Applaus für diese Aktion: Das finnische Plattenlabel Lion Music hat angekündigt, keine neuen Bands mehr unter Vertrag zu nehmen, solange nicht die Regierung dafür sorgt dass „diese Piraterie“ aufhört. Yeah! Endlich sagts mal jemand! Ich mal will ein wenig präziser werden: Diese Forderung treibt das bekannte Pirateriemärchen völlig auf die Spitze; noch zentraler kann man diesen unglaublichen Unsinn nicht ausdrücken. „Plattenfirma: Bevor ihr nicht die Piraterie stoppt, nehmen wir keine neuen Bands unter Vertrag“ weiterlesen

Britannien: 3-Strikes würde den Steuerzahler eine halbe Milliarde kosten

Die britische Regierung arbeitet derzeit hart daran, die Digital Economy Bill auf den Weg zu bringen. Durch dieses innovative Gesetz würde die Unterhaltungsindustrie allerlei unterhaltsame neue Rechte bekommen, und Zehntausende von Briten ihren Internetzugang verlieren. Winziger Nachteil: Das Ganze kostet nach ersten Schätzungen ungefähr 560 Millionen Euro, „Britannien: 3-Strikes würde den Steuerzahler eine halbe Milliarde kosten“ weiterlesen

Somalia: Opfer im Krieg gegen den Terror

Der ostafrikanische Küstenstaat Somalia, vor allem bekannt durch die Piraterie im Golf von Aden und 1960 entstanden  durch das Zusammenwürfeln unterschiedlicher ehemaliger Kolonialgebiete, ist eines der prominenteren Opfer US-amerikanischer Aussenpolitik. Zur Zeit des Kalten Kriegs pumpten die USA Waffen in grosser Menge ins Land, um das von den Sowjets „Somalia: Opfer im Krieg gegen den Terror“ weiterlesen

EA-Chef: Piraten sind ein neuer Markt

Der Electronic Arts CEO John Riccitiello hat ja in der Vergangenheit nicht ausschliesslich nur vernünftige Dinge gesagt. Um so erstaunlicher ist seine Haltung in der letzten Zeit; gegenüber dem Gaming-Blog Kotaku äusserte er ziemlich realistische Ansichten: Er sagte, dass die Musikindustrie einen Fehler mache, indem sie ihre Kunden „dämonisiere“ statt auf sie zuzugehen. „EA-Chef: Piraten sind ein neuer Markt“ weiterlesen

Lily Allen ist gegen Privatkopien, für kommerzielle Raubkopien

Das selbsternannte Sprachrohr im Kampf gegen Piraten und Kopierer, das britische Popsternchen Lily Allen, hat sich in der Vergangenheit schon verschiedentlich in Fettnäpfchen gesetzt, etwa durch das (Raub)-Kopieren von Blogartikeln ohne Autoren- und Quellenangabe. Jetzt setzt sie nach und äussert mondsüchtige Ansichten zum Thema Copyright, die sie für alle Zeit disqualifizieren sollten: „Wenn jemand dir eine selbstgebrannte Kopie meiner CD für 5 Euro verkaufen will, habe ich damit kein Problem. Solange der Käufer meiner Musik nur einen Wert beimisst“. „Lily Allen ist gegen Privatkopien, für kommerzielle Raubkopien“ weiterlesen

Neue Studie: Downloader kaufen mehr

091101pirate girl 5Das wussten wir zwar schon, aber die britischen Meinungsforscher von Ipsos Mori haben es noch einmal nachgeprüft: Je mehr jemand „illegal“ aus dem Internet lädt, desto mehr kauft er auch.

Wohlgemerkt, das ist ein statistisches Mittel. Es gibt Leute, die nur downloaden und nichts kaufen genauso wie solche, die nur kaufen und nie downloaden.

Aber im statistischen Durchschnitt sind die fleissigsten Downloader auch die besten Kunden der Medienindustrie.

Und genau „Neue Studie: Downloader kaufen mehr“ weiterlesen