Das Hemd des verlorenen Paradises

Nachdem inzwischen in allen Speisefischen und „Meeresfrüchten“ aus dem Ozean Mikroplastik zu finden ist (ich mag inzwischen gar keine Meeresfische mehr essen), weil so gut wie alles Plastik, das wir verwenden und wegwerfen, irgendwann als zerriebene Krümel im Meer schwimmt (nachdem es zuvor durch noch jede Menge Vögel, Schildkröten, Meeressäuger umgebracht hat), hat Corona zusammen mit Parley for the Oceans ein Hawaii-Hemd entwerfen und anfertigen lassen. Mit Darstellungen von Plastikabfällen drauf. 69 USD. Ausverkauft. Anders gesagt: Wenn wir nicht wollen, dass unsere Ozeanfauna ausstirbt, müssen wir aufhören, Plastik zu verbrauchen. Röhrchen in Raumsonden sind manchmal ne gute Idee, aber Einmal-Einkaufstüten auf keinen Fall. Anfang letzten Jahres schwommen 165 Millionen Tonnen Plastik im Ozean, heute sind es mehr, im Jahr 2050 (is ja schon bald) wird im Meer genau soviel Plastik treiben wie alle Fische zusammen. via boingboing

Mineralwasserflaschen enthalten Mikroplastik

Mikroplastik, also mikroskopisch kleine Bruchstücke von Plastikmüll und Konsum­artikeln wie Kosmetik und Mikrofaserkleidung, schwimmt mittlerweile so dicht im Ozean, dass alle Speisefische die gesundheitlich bedenklichen Teilchen enthalten. Und auch im Mineralwasser wurde der Mikroabfall von Professorin Sherri Mason und ihrem Team an der State University of New York gefunden. Weiterlesen