Poppy: Wenn die Welt untergeht und wir alle auf Youtube leben

I am Poppy. Aufgewachsen in Nashville, Tennessee (wo sonst?) und die spontane Reinkarnation von Andy Warhol, The Residents, Kurt Schwitters und den Tele­tubbies. Alles auf einmal, und blond und mit den besten Kawaii-Dada-Videos des Jahrzehnts. Everybody wants to be Poppy. Unterstützt wird die teenage Kunstfigur vom kalifornischen Autor, Regisseur und Musiker Titanic Sinclair. Ich verlange, dass Poppy Ausstellungen und Performances in den Nationalgalerien aller Welt­metro­polen macht. Dann können wir sehen, was passiert, wenn wir unsere ganze Zivilisation mit einem orbitalen Youtube-Laser in einminütige Stückchen schneiden, alle mit Poppy als Hauptdarstellerin, alle über die grossen Fragen der menschlichen Existenz. Alle mit vollständigen Antworten, aber in einem abstrakten, wenn nicht gar postfaktischen Format. Im Ernst: Weiterlesen

Die Antwoord: Ugly Boy

Neues Video der wichtigsten Rap-Crew der Gegenwart, diesmal eher pop-lastig, oder was man in den Ghettos von Johannesburg so unter Pop versteht. Süsse, eingehende Melodien in einer allgemein bedrohlichen Atmosphäre, inclusive Aphex Twin Zitat. Das Vid glänzt durch muntere Cameos aus der Popkultur (Marylin Manson, Dita Von Teese, Jack Black, Cara Delevingne, Flea uvm). Auch diesmal gelingt es der Antwoord, in 4 Minuten und 52 Sekunden ganz viel Spielzeug anderer Leute kaputt zu machen. zef ninja rap rave crew

State of Pop

Ich finde, so müssen Popsängerinnen heute aussehen: Robyn. Neues Album: Body Talk.

Fuck Me, Ray Bradbury

Rachel Bloom hat an der New York University Schauspiel und Comedy studiert und nutzt diese Kenntnisse für eine bemerkenswerte Forderung: „Fuck Me, Ray Bradbury“. SciFi-Autoren sind also sexy. Nicht, dass wir das nicht gewusst hätte, aber trotzdem schön, dass sich diese Erkenntnis langsam auch im Teen-Pop durchsetzt. Der Sommerhit 2010. Weiter so, Rachel. (via io9)