Warum Covid-19 in Taiwan keine Chance hat

Taiwan ist nicht nur das hell leuchtende Beispiel dafür, dass Demokratie und soziale Gerechtigkeit auch in ganz China herrschen könnten (wenn es dort überall freie Wahlen gäbe), sondern hat auch die Covid-19-Pandemie besser im Griff als fast alle anderen Nationen dieser Erde. In einem Land mit 23 Millionen Einwohnern (gut ein Viertel unseres Landes) verzeichnete die fortschrittliche Insel gerade mal 716 Infektionsfälle und nur 7 Tote. In Deutschland zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung: 1.218.524 Fälle und 19.932 Tote. Wie schaffen das die Taiwan-Chinesen? Durch konsequentes Testen seit Anfang Januar und durch konsequente Quarantäne. Wer sich nicht zuhause isolieren kann, nutzt eines der 56 Quarantänehotels (umgerechnet 70-150 € pro Tag). Nun hat ein dort untergebrachter Philippine (in dessen Land Covid besonders schlimm wütet) sein Zimmer laut Überwachungsvideo auf dem Flur für 8 Sekunden verlassen und wurde deshalb mit einer Strafe von 100.000 New Taiwan Dollars, umgerechnet 2924 Euro belegt. Ich denke, das würde auch hier dabei helfen die Pandemie zurückzudrängen: Jeder der als infiziert getestet wurde oder in Kontakt zu Infizierten war muss mindestens 14 Tage lang in Quarantäne bleiben. Wer vor die Tür geht, und sei es nur für 8 Sekunden: 3000 Euro Strafe. In Abwandlung der Parolen des grossen Mao-Tsedong möchte ich ausrufen: „Von Taiwan lernen, heisst siegen lernen“. Oder so. Bleibt gesund.

In einem Land ohne Corona

Während im zivilisierten Westen Mobilfunktürme angezündet werden, weil der Virus angeblich durch (noch nicht verwendetes) 5G verbreitet wird, aufgebrachte Masken­hasser Morddrohungen an unsere führenden Virologen schicken, Staatenlenker den überwiegenden Teil ihres Arbeitstages damit verbringen, mit dem Finger auf andere zu zeigen und das mächtigste Land der Erde seit Jahresanfang 100.000 zusätzliche Opfer beklagt, gibt es auch Länder, die keine Toten, ja noch nicht einmal Infizierte durch das tödliche Virus berichten können. Weiterlesen

Staythefuckathome und mach was

Der abgeschlossene, grosse Schicksalsroman. Die Aquarellkarriere. Die Steuer­er­klärungen für 18 und 19. Das Office-Workout. Irgendwas mit der Zeit anfangen, mit den Quarantäneferien ohne Beach und Party. Ja, schon. In meinem Fall sind dann eben solche erweiterten Hausarbeiten dran, wie das Nachfüllen der Altbau-Etagenheizung und Entlüften der Heizkörper. Auf dem Küchentisch: 1 Nachfüll­schlauch (rot), 1 Wasserpumpenzange (schwarz), 1 Reduzierstück, damit man den Schlauch an den Wasserhahn an der Küchenspüle anschliessen kann (die andere Seite geht an den verschliessbaren Einfüllstutzen neben dem Kühlschrank), 1 Heiz­körperentlüftungsschlüssel (winzig, in der Bildmitte neben dem Reduzierstück). War ne Aktion von ner halben Stunde, jetzt läuft die Heizung wieder und die Heizkörper tun, was sie sollen. Und was macht ihr so mit eurer freien Zeit (wenn ihr welche habt)?