Fake-News sind für Rechtspopulisten

Ein Forscherteam der University of Oxford hat mit Mitteln des Big Data die Social-Media-Inhalte zu Wahlkampfzeiten in den USA, Deutschland und anderen Ländern untersucht. In sehr einfachen Worten: Fake-News oder Junk-News, also frei erfundene Horrorgeschichten über Chemtrails, Freimaurer und ungebremste Islamisteneinwanderung werden fast ausschliesslich von Anhängern Trumps und der AfD gelesen, geliked und weiterverteilt. Weiterlesen

Resistance Radio und Judendeportation

„The Man In The High Castle“ ist einerseits ein ziemlich cooles Buch vom SciFi-Altmeister Phil K. Dick (dt: „Der Alte vom Berge“), in welchem grosse existentielle Fragen anhand der Situation diskutiert werden, dass die USA den zweiten Weltkrieg verloren hätten. Der Osten vom Atlantik bis zu den Rockys ist im Buch also Nazi-Amerika, der Westen vom Pazifik bis zu den Bergen untersteht dem Tenno. Weiterlesen

Wahlkampflehrvideo

Wir haben ja bald Bundestagswahl, und die betreffenden inhumanen Kräfte in underem Land haben diese Lektion bereits gelernt: Sich künstlich aufregen, und über alle Grenzen des Anstands drübertrampeln, und danach wieder einen auf anständig markieren. Am Beispiel des wahnsinnigen rechtspopulistischen Agitators Alex Jones ist das aber sehr schön zu beobachten. vice via christiannightmares

Niemand wusste, wie kompliziert das Gesundheitswesen ist

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Auf einem Pressetermin am gestrigen Montag erklärte Präsident Kim Jong Orange, er habe eine sehr gute Lösung für die Ablösung des Affordable Care Act, der allen US-Amerikanern eine Krankenversicherung zugänglich machte, ohne allerdings irgendwelche Details zu nennen. Die Begründung für seine Unklarheit leuchtet ein: “It’s an unbelievably complex subject, nobody knew that health care could be so complicated.” Ja. Richtig. Genau deswegen ist er ja auch von mehreren Millionen US-Bürgern gewählt worden (die anderen haben einfach wie immer Republicans angekreuzt, weil sie Neoliberale, Nazis oder Rassisten sind). Weiterlesen

Politik, Lügen und Rechtspopulismus

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Bis zur Reagan/Thatcher-Ära, die um 1980 begann, glaubten fast alle Bewohner der „westlichen Welt“ an ein Gemeinschaftsideal, an eine bessere Zukunft für alle, sogar an gewisse gesellschaftliche Fortschritte (Frauenrechte, Ende der Apartheit, soziale Programme). Allerdings wurde als Garant dieser Fortschritte ab 1980 von der politischen Elite – und von der Medienelite – ein zunehmender Wohlstand der Wirtschaftselite genannt: Die Trickle-Down-Hypothese besagt, dass es allen Menschen immer besser geht, wenn die Reichen reicher werden, Preise vor allem für Wohnen stetig steigen und wenn internationale Abkommen für immer noch mehr globalen Handel sorgen. Nur hat das nicht funktioniert. Wie auch. Weiterlesen

So geht ehrliche Politik: Reichstes US-Kabinett ever

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Das insgesamt 17köpfige Kabinett des designierten Präsidenten Donald „pumpkin kingpin“ Trump besitzt privat so viel Vermögen wie das Drittel der weniger begüterten US-Haushalte, nämlich rund 9,5 Milliarden US-Dollar. Da noch einige Positionen unbesetzt sind, wird die 10 auch noch fallen. Wir sehen hier sehr schön deutlich, was Rechtspopulismus wirklich ist: Ein wirkungsvolles Instrument der Neoliberalen. Die „einfachen Leute“, die Trump gewählt haben, weil er „gegen die in Washington“ ist, im Gegensatz zur Clinton, die ja mit der „Wall Street“ im Bunde sei, wie man auf Fox News erfahren konnte, haben sich damit komplett über den Tisch ziehen lassen. Auch in Deutschland werden die Reichen immer reicher und alle anderen immer ärmer, wie auch der aktuelle, nur leicht zensierte Armutsbericht unserer Bundes­regierung zeigt. Und genau deswegen wählen die besonder einfach gestrickten Leute dann AfD, deren Wahlprogramm ja offen sagt, dass man in dieser Partei nicht nur Ausländer hasst, sondern auch Arme und Kranke und überhaupt alle, die nicht reich und mächtig sind. Weiterlesen

Der Terror geht weiter: Reichbürger schiesst vier Polizisten nieder

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Im fränkischen Georgensgmünd sollten einem 49jährigen legale Waffen wegen Un­zuverlässigkeit weggenommen werden; der Mann war als „Reichsbürger“ bekannt, gilt also als verfassungsfremd. Bei Ankünft der Polizei eröffnete der Rechtsradikale das Feuer und verletzte vier Polizeibeamte, einen davon schwer. Er konnte anschliessend leicht verletzt festgenommen werden. Pikant ist dagegen, dass bei einer anschliessenden Pressekonferenz der ebenfalls als Rechtspopulist bekannte bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sich als „entsetzt“ darstellte. Weiterlesen