Die Golden Girls, einfach die bessere Religion

Leute glauben an die wildesten Dinge. Unsichtbare bärtige Männer im Himmel, Flugzeugkondensstreifen mit bewusstseinsverändernden Regierungschemikalien drin, der Islam bringt uns alle um, der Kapitalismus ist von der Natur vorgegeben… diese Liste könnte ich fast endlos weiterführen. Ja, Onkel Karl hat ganz richtig gesagt, Religion sei Opium für’s Volk. Völlig korrekt. Aber noch präziser hat das Onkel Bonaparte formuliert, indem er erklärte: Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen zu ermorden. Mal zu den Fakten: Weiterlesen

Religion hält die Armen davon ab, die Reichen zu ermorden

Das Zitat in der Überschrift ist von Napoleon Bonaparte, das Pic von Eva Price. Der Trick mit der Religion funktioniert übrigens auch, wenn man gar nicht selber dran glaubt. Irgendeine Religion als Feindbild lenkt die Massen genau so gut ab. Und ist bestimmt günstiger in der Produktion.

Seine Nudelheit, für die Küche

Das zeremonielle Nudelsieb, ein Muss für jeden rechtgläubigen Pastafari. 18 Nudeldollars bei Ototo. Unten der Ultrakurzfilm. Weiterlesen

Was wir über gewalttätige Religionen wissen

Aus gegebenem Anlass: Die Irische Republikanische Armee hat zwischen 1969 und 1998 rund 1800 Menschen umgebracht, davon 650 Zivilisten. Viele mit Sprengstoff­attentaten, was wir aber inzwischen kollektiv verdrängt haben. Das Pic stammt von einem Anschlag in London im Jahr 1993. Der überraschend vernunftbegabte Brite, der es ab 17. Februar twitterte, bemerkte dazu:

„Das ist London in 1993 nach einer IRA Lastwagenbombe. Wir haben daraufhin nicht Iren oder Katholiken verboten, wir hatten ja bereits begriffen, dass es sich hier nur um eine kleine Gruppe von Arschlöchern handelt“.

Gute Idee. Ich finde, wir sollten Arschlöcher verbieten.

So sprechen echte Heiden

Ich gebe freimütig zu: Die eigentlichen, also vorchristlichen europäischen Religionen haben einen gewissen Charm. Sowohl die keltische als auch die germanische Götterwelt wirken auf mich irgendwie lustiger, lebensfroher als diese ganzen mono­theistischen Wüstenreligionen. Weiterlesen

Die ganze (subjektive) Wahrheit über Donald J. Trump


Aber es gibt noch mehr Facebook-Erklärungen dieser Art in den US of A: Weiterlesen

Kirchen zu Skatehallen

Eine der besten Verwendungsmöglichkeiten für ein Kirchengebäude ever kann man im spanischen, oder eigentlich baskischen Llanera besichtigen: Skater und Sprayer machten aus dem Tempel für den Kult um einen angeblich Untoten einen für die Lebensfreude und den Rollsport. Grundsätzlich denke ich, dass Religion etwas privates ist. Jeder Mensch hat also das Recht, eine Religion zu haben, aber kein Mensch hat das Recht, seine Religion anderen aufzuzwingen. Und Gebäude der Religionsausübung sollten bei nicht ausreichend nachgewiesenem Bedarf, in der Gegend von mindestens 25 % täglicher Auslastung der vorhandenen Zuschauerplätze, in die Allmende übergehen, also den gemeinschaftlich vom Volk verwalteten Besitz. So in etwa wie Ozeane oder Beethovensymphonien. juxtapoz

Pop für Fromme (oder umgekehrt)

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Matt Dinovo (a.k.a. „Black Squirrel“) sitzt in Nebraska herum und fertigt diese geschmackvollen, handbemalten religiös-popkulturellen Büsten mit Jesus und Maria in Star-Wars-, Batman- oder anderer zeitgemässer Bekleidung. Umgerechnet knapp 60 Euro pro Objekt, allerdings will er nicht ausserhalb seines Landes verschiffen. Dann müssen wir uns die passenden Objekte unserer Verehrung eben selber machen. Egal. Hauptsache Inspiration! Weiterlesen

Beschneidungs-Kinderkleidung, gebraucht

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Klar. Aus fundamentalreligiösen Gründen an Kindergenitalien herumschnippeln ist auch 2014 kein Problem. Die passenden Klamotten gibts gebraucht ab 35 Euro via Ebay Kleinanzeigen. Das abgebildete Set läge so bei 110.

Am Donnerstag 28.3. ist Hasenfest

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Auch dieses Jahr findet wieder bundesweit das Hasenfest statt: Wie anderorts auch in meiner Area laden die Giordano-Bruno-Stiftung und der Bund für Geistesfreiheit am Donnerstag 28.3. zu Sekt und kostenlosen Kirchenaustritten ein. Ganz richtig weist uns der Humanistische Pressedienst darauf hin, dass am darauffolgenden Freitag, den 29.3., sowie den „Osterfeiertagen“ vielerorts Demonstrationen ausser fundamentalistisch motivierten Karfreitagsprozessionen und Wiederauferstehungsfeierlichkeiten verboten sind  – was eine verfassungsfeindliche Regelung darstellt. Das Recht der Bürger auf Versammlung darf nicht durch einzelne religiöse Gruppen behindert werden. Mehr Infos zum Hasentag: Weiterlesen

Die Weisheit des Religionsgründers, zum Arsch abwischen

Biblical toilet paper packaging

Der finnische Haushaltspapieranbieter Metsä Tissue druckt gerne nette Sprüche auf seine Klopapierblätter. Firmensprecherin Christina von Trampe: „Menschen lesen gerne kleine, fröhliche Botschaften, wenn sie auf der Toilette sitzen“. Diese Botschaften sammelt Metsä zeitgeistkompatibel auch per Facebook. Da schreiben Social-Klopapier-Fans auch mal Sachen rein wie „Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“ Naja gut, bischen schwülstig vielleicht, aber schliesslich ist es nur Klopapier. Winziges Problem: Weiterlesen

Kashmir: Fatwah gegen Girl-Band

Die aus drei Schülerinen der 10ten Klasse bestehende Rockband Pragaash („Morgenlicht“) im nordindischen Bundesstaat Kaschmir wurde Ziel einer Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) des zuständigen islamischen Rechtsgelehrten Bashiruddin Ahmad. Er bezeichnete in der Öffentlichkeit singende Frauen als un-islamisch und gab solchen Darbietungen die Schuld an den zunehmenden sexuellen Übergriffen. Auch würde das Musizieren den jungen Frauen nicht dabei helfen, eine konstruktive Kontrolle in der Gesellschaft zu finden. Weiterlesen

Keine Rundfunkgebühr bezahlen mit Religion: So gehts

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Der Humanistische Pressedienst macht seinem Namen alle Ehre und erklärt uns Unwissenden geduldig, wie man die Rundfunkgebühr los wird. Legal und Spass dabei. Im seit Anfang dieses Jahres geltenden Rundfunkbeitragsstaatsvertrag steht nämlich nicht nur, dass ab sofort alle, auch Behinderte, für Wetten Dass und anderes adipöses TV bezahlen müssen, sondern auch: Weiterlesen

Fight for your right to party, 2012

Das Video stammt aus dem Iran, wo man für das Veranstalten einer solchen Party mit Gefängnis und Stockschlägen bestraft wird. Teilnehmer kommen entsprechend glimpflicher weg. Glücklicherweise sind die Cops dort alle bestechlich, in einem Rahmen, dan man sich leisten kann. Was lernen wir daraus? Keinen Fussbreit den Religiosisten! reddit

Das Märchen vom Leben nach dem Tod

Um zu demonstrieren, dass die Hölle – falls es sie doch geben sollte – ein Platz voller angenehmer Gesellschaft ist, haben sich 41 (US)-Persönlickeiten des öffentlichen Lebens schon mal aufgestellt, so als Atheisten: Weiterlesen

Am siebten April feiern wir Hasenfest

Ah. Klasse Idee. Das zusammengekleisterte Ostern hat mich schon lange genervt. Einfach so eine Zombie-Gedächtnis-Veranstaltung über unser schönes Frühlingsfest penetrieren. Gehts noch? Weiterlesen

Verehrung

Von der spanischen Fotografin Cristina Garcia Rodero. thisisnthappiness

Religion, in einem Satz

Mehr is nich, oder? Von Punkrock-Grafikdesignerin Wasted Rita. thisisnthappiness

Zu sexuell erregend

Freie Meinungsäusserung: Die Brooklyn-Lokalkulturwebsite freewilliamsburg bringt ein Bild vom Situation Room mit komplett herausgephotoshoppten Männern. Als Antwort auf die Blamage der „Tzitung“ neulich. dailywhat

Weltgeschichte, lieber ohne Frauen

Einige extrem orthodoxe Juden, unter anderem auch die Herausgeber des Blattes „Der Tzitung“, vertreten die Ansicht, dass Frauen auf Fotos nichts zu suchen haben. Deswegen wurde beim Osama-Ist-Tot-Bericht auch Hillary Clinton aus dem bekannten Besprechungsraumfoto (auf Flickr) herausgephotoshoppt. Weil abgebildete Frauen doch Männer sexuell erregen könnten. Erstens: Hillary? Zweitens: Internet? Viel Spass noch im Mittelalter, liebe Orthodoxe, und ihr seid in diesem Punkt schlimmer als eure Taliban-Freunde, bei denen dürfen Frauen wenigstens verschleiert aufs Bild. Fuck. dailywhat pic/grösser

Wo der Prophet versagt hat

Die US-TV-Reporterin Lara Logan hat am Wochenende in einer Ausstrahlung ihres Senders CBS erzählt, was am 11. Februar auf dem Tahrir-Platz in Kairo wirklich passiert ist. Bisher wussten wir, dass sie „sexuell belästigt“ worden war – eine eher unpräzise Formulierung. Weiterlesen

Avignon: Gewalt gegen Blasphemie

Am letzten Sonntag (17.4., vorgestern) zerstörte eine Gruppe von offenbar militanten Christen zwei Fotografien des US-Künstlers Andres Serrano, vor allem eine Abbildung seiner Skulptur „Immersion“ (Piss Christ), die aus einem Plastikkruzifix in einem Behälter mit Serranos Urin besteht. Weiterlesen

Vatikan: Hacker tun Gottes Werk

Zu unserer grossen Überraschung schreibt Jesuiten-Pater Antonio Spadaro im offiziellen, zwei Mal monatlich erscheinenden Vatikan-Magazin Civilta Cattolica, man dürfe Hacker nicht mit Crackern verwechseln, weil die einen aufbauen, die anderen zerstören. Weiterlesen

Schneller fahren mit Papstblut

Der Stoff, aus dem Mysterythriller sind: F1-Rennpiloten und päpstliche Blutstropfen vor dem Hintergrund einer weltweiten klerikalen Verschwörung. Robert Kubica, polnischer Formel-Eins-Fahrer für Renault, ist tiefgläubiger Katholik. Weiterlesen

Organisierte Aufklärung und Vernunft

Da ich zu meiner eigenen Verwunderung mitten im 21sten Jahrhundert gehäuft Diskussionen über Religion und Kirchen führen muss, möchte ich hier meine grundsätzlichen Standpunkte dazu veröffentlichen.

– Die verfassungs­mässig garantierte Freiheit der Weltanschauung ist unbedingt zu schützen. Das heisst, jeder soll glauben was er will, auch wenn ich das im Einzelnen noch so blöd finde. Weiterlesen

Religiöse Überlegenheit

(via nazi gold)

Jugendbewegung

(via thisisnthappiness)

Jesus als Pirat

Nur für den Fall, dass der eine oder andere geneigte 11k2-Leser Leute kennt, die der christlichen Ideologie nahestehen: Im Grundsatzprogramm dieser Bewegung sind Aufforderungen zu kriminellen Handlungen enthalten, wie hier im konkreten Fall Food-Sharing: Der mythische Religionsgründer J. Christus soll, unbestätigten Berichten zufolge, aus einem Fisch und einem Brot Nahrungsmittel für Tausende raubkopiert, und dadurch der Fisch- und Brotindustrie Milliardenverluste zugefügt sowie Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet haben. (via boingboing)

Neuschottland: Priesterlicher Segen für Handys und Notebooks

Damit dieses neumodische Zeug nicht so schlimm von diesen Viren und den anderen neumodischen Plagen befallen wird, segnet Reverend Lisa Vaughn in der anglikanischen Kirche des St. Timothy in Hatchet Lake, nahe der ostkanadischen Hafenstadt Halifax die Mobilelektronik der Gläubigen. Dazu gibt’s etwas gesegnetes Öl. So zur Verstärkung. Amen. (via textually)

Vatikan: Gleichstellung der Frau so schlimm wie Kindesmissbrauch

Endlich: Der Vatikan hat erklärt, dass Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche nicht nur 10, sondern 20 Jahre lang schärfstens verfolgt werden müsse. Ebenso der Missbrauch von geistig Behinderten. Oder der Besitz von kinderpornografischen Abbildungen. Für das Verfolgen sind weiterhin kirchliche Stellen zuständig. Nicht etwa die Kriminalpolizei. Dafür hat der Vatikan auch den Versuch, eine Frau zum Priester zu weihen, als Verbrechen derselben Stufe erklärt. Derselben Stufe wie Kindesmissbrauch. Danke für diese Klarstellung, Heiliger Stuhl. (via guardian)