Wie man in Florida Wahlkampf macht

Da können unsere „Konservativen“ (also Politiker, die Geld, Macht und Einfluss für sich selbst konservieren) noch was lernen: William Braddock kandidiert in Tampa, Florida für die „Republicans“, er will einen Sitz im Parlament. Um das zu erreichen, erklärt er einer Parteikollegin am Telefon, hat er Zugang zu russischen und ukrainischen Auftragsmördern, und will diese auch einsetzen. Nur war seine Parteikollegin nicht „konservativ“ genug, so dass sie das Gespräch aufzeichnete und anschliessend veröffentlichte. Ok. Da fällt mir ein, dass hierzulande im September Wahlen für unser Parlament stattfinden, und dass wir dann die Chance haben, unsere ebenfalls völlig gewissensbefreiten „Konservativen“ auf die harte, kalte Oppositionsbank zu schicken. Darauf freu ich mich schon. via boingboing

Donald Trump ist kein Problem mehr

Der Mann, der die US of A an den Rand des Faschismus geführt hat, dann aber vom Volk abgewählt wurde, tritt mittlerweile nicht nur uneingeladen auf Hochzeitspartys in seinem Golfclubcasino Mar-A-Lago auf, um sich dort über die nach Eigenangaben ungerechte Wahl zu beklagen, sondern stammelt sich auch hilflos durch Reden vor begeisterten Qanon-Republicans. „Biden has halted wall construction, suspended removals and even removables, removals of just horrible, horrible…“ In kurzen Worten: Der Typ ist dement. Er kriegt nicht mal mehr einzelne Sätze hin und muss demnächst in Vollzeitpflege. Der Faschismus in den US of A wird uns dagegen noch eine Weile beschäftigen, ist diese Herrschaftsform doch eines der Lieblingsspielzeuge des Milliardärsclubs. Hier ist das Video: Acyn via boingboing

Konservative und ihr Hass auf Arme

Jeder gute Konservative hasst also Arme. Weil die Würde des Mannes darüber steht, arm zu sein. Gut ausgedrückt, Alamosa Republicans. Ein weltweites Problem: Wenn man materiellen Besitz zur Religion erhoben hat und Geld den Wert eines Menschen definiert, muss man Arme natürlich hassen. via boingboing

Warum die USA einen Clown zum Präsidenten gewählt haben

Antwort: Haben sie gar nicht. Die andere, ein klein wenig weniger schlimme Kandi­datin hatte Millionen von Stimmen mehr. Auch im Repräsentantenhaus und im Senat haben die Milliardärsfreunde der Republicans die Mehrheit, obwohl sie bei allen Wahlen Millionen von Stimmen weniger bekamen. Erfunden hat das der damalige Gouverneur von Massachusetts, Elbridge Gerry, der im frühen 19.Jahrhundert die Wahlkreise in seinem Bundesstaat so veränderte, dass sie aussahen wie gewun­dene Salamander. Daher der Fachbegriff Gerrymandering. Jetzt sind Strategie­papiere der Republican Party aufgetaucht, die eine jahrelange Anwendung dieses im Deutschen „Wahlkreisschiebung“ genannten Prinzips festlegten. Weiterlesen