Der Vietnamkrieg war Wahlkampf

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Kürzlich aufgefundene und ausgewertete Dokumente aus dem Arbeitszimmer von Ex-US-Präsident Richard Nixon belegen, dass dieser die Friedensgespräche zwischen Nord- und Südvietnam US-intern torpedoierte. Selbst als Henry Kissinger einen Deal mit der Sowjetunion als Schutzmacht Hanois ausgehandelt hatte. Grund: Ein schnelles Ende des Vietnamkriegs hätte die Chancen seines Konkurrenten von den Democrats vergrössert und seine eigenen verringert. Das ist doch mal eben eine Million oder mehr Menschenleben wert, nicht wahr? Deswegen auch der „War On Drugs“, der ja eigentlich ein „War On Blacks and Hippies“ war. „Make America Great Again“ ist schon länger ein zentrales Motto US-amerikanischer Politik. Und eigentlich direkter Ausdruck der „westlichen“ Vorstellung von einem erfolgreichen Leben, nämlich Karriere um jeden Preis. Und wenn der Preis ein bis fünf Millionen Menschenleben sind. Egal. Erfolg ist Erfolg. Näheres in der new york times, das pic zeigt eine prophetische Briefmarke der DDR-Post

Der Krieg gegen Drogen und seine Ursache

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Der US-Journalist Dan Baum berichtet im Harper’s Magazine über seine Begegnung mit dem ehemaligen Nixon-Berater und Watergate-Mitverursacher John Ehrlichman im Jahr 1994, also nach dessen 18monatigem Gefängnisaufenthalt. Der Ex-Berater erklärte ihm den Grund für den „War On Drugs“, der ja bis heute andauert und jährlich Tausende, wenn nicht Millionen von Todesopfern fordert: Weiterlesen