Der Poet am Strand

Romantik-Robokalypse: Die derzeit in Edinburgh lebende, chinesische Industrie­designerin Yuxi Liu hat diesen Strandroboter gebaut, der autonom über den Sand rollt und Gedichte zwischen die Körnchen schreibt, wie im poetischen Video oben zu sehen ist. Und das kann er ganz ohne menschliches Zutun, und ohne weitere Rechtfertigung. Das ist natürlich wirklich poetisch, aber ich bin trotzdem froh, dass es jetzt auch dafür Roboter gibt, und wir Humanoiden deswegen einfach so zum Baden gehen können. Ohne Gedichte in den Sand schreiben zu müssen.

Die nukleare Version von Romantik

indian_summer_in_new_england

Herbst! Herbst! So sehr ich den Sommer in diesem Jahr mochte – und er wird wahrscheinlich bald noch mal zu Besuch kommen – so aufregend ist die kühle, feine, dunstige Luft heute. Der Duft des Herbstes ist da. Endlich. Meine Lieblings­jahreszeit. Die mich in jedem Moment an ein Interview erinnert, das ich ’97 mit der britischen Industrial-Metal-Band Godflesh geführt hab, als sie in Stuttgart auf einer Tour mit Ministry spielten. „Weisst du“, sagte mir der Gitarrist und Frontmann Justin Broadrick, „unsere Musik kommt aus genau einer Quelle, nämlich zu wissen, dass es etwas gibt, wonach du dich am meisten von allem auf der Welt sehnst, und gleich­zeitig zu wissen, dass du es niemals haben wirst“. Das ist seither meine Definition von Romantik. Eure rosa Blümchen könnt ihr behalten. Ich hab ja den Herbst. pic Werner Kunz cc by sa

Sternenzerstörer über der Kathedrale von Salisbury

Das Originalgemälde ist vom britischen Landschaftsmaler John Constable, die Star Destroyers hat jemand anders reinge’shoppt. superpunch, pic/click/big