Aus weiblicher Sicht

Die kanadische Designerin Ghazaleh Rastgar gestaltet Illustrationen und Animated Gifs (s. unten), die unsere Welt und ihre Problemzonen (viele davon entlang der Genderunterschiede) wie Sex, Liebe, Selbstbestimmung aus Sicht einer Frau zeigen. Für einfache, in der Vorstadt geborene Jungs wie mich beeindruckend. „Aus weiblicher Sicht“ weiterlesen

Jüdische Weltverschwörung, mit Kondomen

Ich hab ja durchaus Spass mit bizarren Verschwörungstheorien, aber manchmal sind die so durchgeknallt, dass einem für Momente die Sprache wegbleibt. Aber eins nach dem anderen: Das Bild oben zeigt eine lustige Durex-Kondom-Werbung zum Valentinstag, wobei es ziemlich einfach ist, lustige Kondomwerbung zu produzieren, also ist die Schöpfungshöhe nicht so irre gross. Aber weil ein stilisierter junger Mann mit dunkler Haut neben einer jungen Dame mit Tattoos und bunten Haaren abgebildet ist, dazu die Ermunterung, Traditionen doch einmal weniger ernst zu nehmen, drehen die einschlägigen, nordamerikanischen Verschwörungsnazis deswegen besonders hohl. „Jüdische Weltverschwörung, mit Kondomen“ weiterlesen

Ute: Sex bis zum Highscore

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„Ute“ ist ein Browsergame von Lea Schönfelder (natürlich kostenlos, wie die besten Dinge im Leben), in dem die/der Spieler/in besagte Ute durch ein simples Strassengitter steuert, wo sie Männer trifft und per Leertaste (wie symbolträchtig!) abschleppt, um dann in einer Ecke Sex mit ihnen zu haben (siehe unten). „Ute: Sex bis zum Highscore“ weiterlesen

Jeder elfte würde gerne Sex mit einem Roboter haben

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Die Meinungsforscher von YouGov befragten 1000 US-Bürger nach ihrer Einstellung zu Robotern. Sowas wie: Wird es in 15 Jahren Haushaltsroboter geben? Ja: 58%. Oder: Wird es spezielle Sexroboter geben (Ja: 18%), und würden Sie mit einem schlafen wollen? (Ja: 9%). Dabei fanden 42%, dass das dann “Untreue” wäre. Sowas wie ein Seitensprung mit einer Maschine. Wie seht ihr das? „Jeder elfte würde gerne Sex mit einem Roboter haben“ weiterlesen

Studie: BDSM macht ausgeglichen und zufrieden

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Eine Forschungsarbeit der Nyenrode Business Universiteit im niederländischen Breukelen macht klar, dass BDSM Sex („Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“) keineswegs eine pathologische Abscheulichkeit darstellt. Im Gegenteil. Die Psychologen Andreas A.J. Wismeijer und Marcel A.L.M. van Assen befragten 902 Personen und wandten dabei standardisierte Tests an. Wer BDSM ausübt, ist im Vergleich mit Personen, die das nicht tun, weniger neurotisch, extrovertierter, offener für neue Erfahrungen, mehr vom Gewissen bestimmt, aber auch eigenwilliger. „Studie: BDSM macht ausgeglichen und zufrieden“ weiterlesen

Das Märchen vom männlichen Sextrieb

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Männer denken alle 2 bis 5 Sekunden an Sex, Frauen nur halb so oft, Männer können einfach nicht anders als unaufhörlich herumzuvögeln, Frauen sind kontrollierter und weniger lustorientiert. Weiss doch jeder. Ach ja? Woher wissen wir das? Von Verwandten, Nachbarn und Freunden? Oder sind das am Ende doch nur urbane Mythen? „Das Märchen vom männlichen Sextrieb“ weiterlesen

Genderdebatte in der Nichtwelt: Dragon Age 2

Eine der unterhaltsamsten Zuspitzungen von Genderdiskussionen (die ja sehr ermüdend sein können) der letzten Zeit passierte ausgerechnet im Fan-Forum zum neuen „Dragon Age 2“ Rollenspiel von Bioware. Wo sich ein Spieler über die Art und Weise beschwerte, wie der optionale romantische Teil des Games abläuft. „Genderdebatte in der Nichtwelt: Dragon Age 2“ weiterlesen

Moderne Eugenik: Zu dumm für Sex

Ein britisches Gericht hat einen 41jährigen Mann mit einem IQ von 48 dazu verurteilt, durch beständige Überwachung (er lebt in einer sozialen Einrichtung) vom Sex mit seinem festen Freund abgehalten zu werden. Er sei mental nicht in der Lage, sich bewusst für Geschlechtsverkehr zu entscheiden. Allerdings befand der ehrenwerte Richter, man solle dem Delinquenten angemessene Sexualerziehung angedeihen lassen. „Moderne Eugenik: Zu dumm für Sex“ weiterlesen

Wie Liebe funktioniert

Professor Semir Zeki und John Romaya vom neurobiologischen Labor der Universität London haben mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen (Kernspintomographen) nachgeprüft, wie Liebe funktioniert. Technisch gesehen. Sie untersuchten dazu 24 Versuchsteilnehmer im Alter von 19 bis 47 Jahren. „Wie Liebe funktioniert“ weiterlesen

Liebe in Zeiten des Internets

Via Reddit und anderen Gerüchte­plattformen dringt die Kunde zu uns, dass es einem Trio junger US-Bürger gelungen sei, die Internet-Dating-Börse OKCupid zu „hacken“. Das Wort „Hack“ ist dabei im ganz ursprünglichen Sinn richtig; es war dabei kein Programmcode im Spiel, sondern nur kreatives Anwenden bekannter Regeln. Der Protagonist der Geschichte führt aus, dass ihm und seinen zwei Kumpels in der von ihnen bewohnten US-Kleinstadt langweilig gewesen sei. „Liebe in Zeiten des Internets“ weiterlesen

Männliche Sexualität, ein Missverständnis

Die US-Amerikanische Sexual­forscherin Jessi Fischer (pic) fasst in ihrem Blog „The Sexademic“ gängige Konzepte männlicher Sexualität (im Vergleich mit weiblicher) zusammen und prüft diese verbreiteten Vorstellungen und akzeptierten Wahrheiten am Stand der Forschung. Zusammenfassung: Es gibt keinen nachprüfbaren Beleg für die These, Männer wären nun mal sexuell aktiver, oder aggressiver, weil sie mehr Reproduktionszellen bilden, oder weil sie keine eigene Schwangerschaft als Folge einer womöglich promiskuitiven Lebens­weise befürchten müssen. „Männliche Sexualität, ein Missverständnis“ weiterlesen

Gleitmittel und Sexspielzeug boomen in der Krise

Marktdaten von 2009 zeigen, dass im Rahmen der „Finanzkrise“ der Verkauf von Gleitmitteln und Sexspielzeug boomte. In früheren Wirtschaftsflauten war ein gesteigerter Umsatz mit Lippenstift verzeichnet worden. Das trat diesmal nicht auf, dafür wuchs die Marktbedeutung der persönlichen „Gleitmittel und Sexspielzeug boomen in der Krise“ weiterlesen