Schöne neue Einkaufswelt: Amazon Go

Der US-Einzelhandelsriese mit den unmenschlichen Arbeitsbedingungen (nein, nicht Walmart) Amazon hat eine neue, tolle Idee, derzeit in der Erprobungsphase: Amazon Go. Einfach beim Betreten des Supermarkts mit dem Shopping-App einen QR-Code aufs Display zaubern und sich damit am Scanner einloggen. Dass QR-Codes ziemlich anfällig gegen Fälschung sind, lassen wir mal beiseite. Dann einpacken, was man haben möchte – oder wieder ins Regal zurückstellen – und gehen. Ohne bezahlen. Ohne Kasse. Weiterlesen

Vigilante: Strassenjustiz als App

Stell dir vor, der Polizeinotruf 110 (in den USA 911) geht nicht nur zur Einsatz­zentrale, sondern auch ins Internet und von dort aus per App an alle Smartphones (die es installiert haben). So dass alle mehr oder weniger besorgten Bürger sofort an den Ort eines mutmasslichen Verbrechens, oder wenigstens Notrufs, eilen können, um dort für Anwesenheit, Transparenz, Beistand sorgen zu können. Weiterlesen

Wie man in Japan Telefone verkauft

Mit einem kilometerlangen Xylophon im Wald, das den Anfang von Bachs Kantate 147 spielt. Damit NTT Docomo mehr von seinen neuen Smartphones mit Holzcase loswird. Ok. via blört

ZTE Open C, mit Firefox OS, im wissenschaftlichen Selbstversuch

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Eigentlich brauche ich gar kein Smartphone. Bis ich dieses Teil im Ebay Direktshop für 59,99 € incl Versand bestellte, habe ich ungefähr 2 Jahre lang überlegt (nicht ständig, sondern ab und zu), ob ich mir überhaupt eins zulegen soll oder nicht. Die Entscheidung wurde mir erleichtert, als mein bisher benutztes, koreanisches, zusatzfunktionsfreies Taschentelefon auch nicht mal mehr telefonieren wollte. Nur: Eigentlich hatte ich keine Lust auf ein Gerät, dass ständig zu Apple, Google oder sonstwem nach Hause telefoniert, alle Passwörter, Verbindungs- und Standortdaten petzt und mich nochmal eine Ebene gläserner macht. Weiterlesen

The ‚1984‘ stealth fashion collection

Das britische Modelabel The Affair hat eine neue Kollektion aufgelegt, inspiriert von George Orwells 1984. In die Textilteile integriert sind Un-Pockets. Elektromagnetisch abgeschirmte Taschen, um das dort hinein gesteckte Smartphone aus dem Netz zu knipsen, bis man es wieder herausholt. Für die Post-Snowden-Generation, läuft gerade als Kickstarter. Ja, natürlich kann man sich so einen Faraday-Beutel selber machen. Das ist aber nicht der Punkt. Der ist: Es ist fashionable. Stylisch. Und immer noch nicht verboten. (Das wird aber noch kommen). the affair via io9

Sono macht Fenster per Smartphone zum Schallschlucker

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Der Wiener Industriedesigner Rudolf Stefanich hat einen Prototypen seines Noise-Cancellation-Gedgets „Sono“ gebaut und will die Idee als kommerzielles Produkt vermarkten. Der handtellergrosse Plastikknubbel mir zwei Ringantennen wird auf die Fensterscheibe geklebt und nimmt dort per Mikrofon die Aussengeräusche auf. Diese werden dann mit dem integrierten Lautsprecher phasenverkehrt ausgestrahlt und damit weitgehend ausgelöscht. Weiterlesen

Netbook aus der Post-Windows-Ära: Lenovo IdeaPad A10

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Das Netbook mit flexibel klappbarem 10,1inch-Display (1366 x 768 Punkte) geistert schon seit ein par Tagen durch die Elektroblogs, inzwischen ist offiziell bestätigt, dass man es in ein paar Wochen hierzulande kaufen kann. Wirklich bemerkenswert daran ist, dass unter der Netbook-Tastatur kein PC-Prozessor (zB Intel Atom) mit PC-Betriebssystem (zB Windows) tickt, sondern ein 4-Kern-Smartphone-Chip (1,6 GHz) mit dem Smartphone-Betriebssystem Android auf dem ebenfalls Smartphone-typischen 16 GB Flash-Speicher (1 GB Arbeitsspeicher, microSD-Slot für mehr Lagerkapazität). Weiterlesen

Das USB-Kondom

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Wenn man sein Mobilgerät an einem fremden USB-Anschluss auflädt, kann diese Verbindung als Angriffstor für Malware und Datenklau verwendet werden. Stephen A. Ridley hat einen USB-Adapter gebaut, der keine Datenleitungen enthält, sondern nur die für Stromversorgung. Einfaches Prinzip, nicht wahr? Soll ab nächster Woche für überschaubares Geld zu haben sein. int3.cc via fastcompany

Heml.is – verschlüsseltes Chatten via Smartphone

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Auf schwedisch bedeutet „hemlis“ soviel wie geheim. Ausserdem passt die isländische Domain „is“ sehr gut zum vorgesehenen Zweck. Tatsächlich schraubt Peter Sunde (of Pirate-Bay-Fame) zusammen mit seinen Kumpels Leif und Linus an einem verschlüsselten Instant Messenger, als kostenlose, spendenfinanzierte Smartphone-App auf der Basis von XMPP (Jabber). Das Endergebnis wird für alle zugänglich und ohne Geschäftsmodell benutzbar sein, wer einmalig spendet, bekommt Zusatzfunktionen wie zB Bilderversand spendiert. Weiterlesen

Facebook Phone

Das Gerücht geht schon länger herum, auch Facebook wolle ein Smartphone rausbringen, in der Art von Googles Android (bzw Nexus One), nur eben vernetzter. Und Sean Percival hat als erster ein Pic davon gepostet. Leider ist grade seine Site down, also kann ich nicht nachsehen, woher er es hat. (via laughingsquid)