Computerstimmen sind von menschlichen nicht mehr zu unterscheiden

Ein Google-Forschungsprojekt setzt zwei verknüpfte neuronale Netzwerke ein, um die menschliche Stimme zu simulieren. Das Ergebnis lässt sich, wie man sich unter dem Link hier (quartz) überzeugen kann, nicht mehr von einer menschlichen Stimme unterscheiden. Just sayin‘. pic artsybee cc0

Der Unterschied zwischen Txt und Schriftsprache

Der Linguist und Publizist John McWhorter  (Columbia University) erklärt uns das mal. textually

Frankreich verbietet das Wort Hashtag

hashtagUm die französische Sprache zu erhalten, gibt die  Commission Générale de Terminologie et de Néologisme regelmässig Verbote für einzelne Importwörter heraus. Vor 10 Jahren verbot man das Wort „Email“ und ersetzte es durch “courriel”, vor 2 Jahren die Verwendung von „Facebook“ und „Twitter“ für irgend etwas anderes als die Dienste selbst. Jetzt ist der Hashtag („#“) dran, der nun durch das französische “mot-dièse” ausgedrückt werden soll. Weiterlesen

Das Farbnamenprojekt

CrowdFlower sammelt subjektive Bezeichnungen für Farben in neun Sprachen. Dabei kann man tmachen und die Bezeichnungswolke aus bisher über 4 Millionen teilnehmenden Farbnamensgebern weiter bereichern. crowdflower via mefi

Elf

Heute ist 11.11.11, egal auf welchem Kontinent, also sowohl big-endian als auch little-endian, und das erinnert uns daran, wie Sprache sich immer weiter entwickelt. Vorgestern war elf noch eine betont ungerade und unrunde Zahl, knapp vor der „runden“ zwölf. Gestern war elf die Metapher überdrehten Handels aus purer Unkenntnis, und zitierte die speziell modifizierten Spinal-Tap-Gitarrenamps. Heute ist elf, zumindest für mich und für die meisten von euch, ein Wort für Aufregung und Begeisterung, abgeleitet vom gamerspeak „!!!!111elf“. Happy elf allerseits! pic thisisnthappiness

Sprache: Älter als wir dachten, und aus Afrika

Der neuseeländische Biologe Quentin D. Atkinson untersuchte die Anzahl der Phoneme (Laute) in verschiedenen Sprachen der Erde mit mathematischen Modellen und verglich sie mit der menschlichen DNS von Knochenfunden aus aller Welt. Er geht davon aus, dass entlang der Ausbreitung der menschlichen Spezies von ihrem Ursprung im südwestlichen Afrika nicht nur Veränderungen in der DNS, sondern auch solche in der Sprache auftraten. Weiterlesen

Affen können Grammatik

Eine ausführliche Untersuchung der in Westafrika lebenden Campbell-Meerkatze (Cercopithecus campbelli) ergab, dass diese nur leicht vom Aussterben bedrohten Primaten typische Rufe („buum“, „krak“, „uh“) zu langen, komplexen Sätzen formen. Damit könnnen sich die grünfelligen Meerkatzen auch dann noch austauschen, wenn sie ausser Sichtweite sind. Weiterlesen