Square Dance, ein Werkzeug us-amerikanischer Rassisten?

Nachdem ich zum wiederholten Mal auf diese Geschichte gestossen sind, muss ich sie doch hier weiter verbreiten. Zumal es eine ganze Reihe von Quellen gibt, die der Sache eine ausreichende Glaubwürdigkeit geben. In kurzen Worten: Auto-Zar Henry Ford hasste sowohl Schwarze als auch Juden so sehr, dass er viel Geld dafür ausgab, aus folkloristischen Quellen einen angeblich für die USA typischen Square Dance entwickeln und ihn in einer ganzen Reihe (22) von US-Bundestaaten zum „offiziellen Bundesstaatentanz“ erklären zu lassen. Er hat, den Quellen zufolge, wohl auch versucht, die Disneyversion ländlicher (aus Europa importierter) Volksmusik zum Tanz der ganzen USA zu machen, aber dafür hat sein Einfluss wohl nicht gereicht. Das ist alles bitter für Square-Dance-Fans, aber die können sich ja jetzt öffentlich von Rassismus distanzieren, ebenso wie andere Folklorefans, deren mehr oder weniger historisch belegte, kulturelle Vorlieben von autoritären Drecksäcken missbraucht wurden. juliannemangin, washingtoncitypaper, jalopnik, pic deirdre cc by sa