Neill Blomkamp: Firebase

Der südafrikanische SciFi-Pionier legt nach dem Start seiner post-apokalyptischen Kurzfilmserie Rakka gleich mal eine zweite auf: Firebase. Diesmal beginnt der Film sehr gore-betont und blutig (nichts für Kinder) in Vietnam, rollt überkopf in eine Ghost-Story und bekommt als Cliffhanger eine Supersoldierfigur mit Raumzeit-rettender magnetischer Railgun. Die weiteren Folgen sind auch diesmal über Steam zu bekommen. Pro Folge (die erste hatte 27 Minuten) 4€99 einschliesslich grosser 3D-Modelle der CGI-Monster zum In-Ruhe-Ankucken. Blomkamp arbeitet hier tatsächlich an der Zukunft des Digitalmedienvertriebs. Das ist noch ein ganz klein wenig zu teuer, finde ich, aber ich verstehe, dass die winzige Produktionsfirma die Kohle irgendwo wieder reinkriegen muss. Viel Erfolg!

1000 Stunden Gegenwartskultur, mit übertrieben sinnloser Gewalt

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Manche Leute spielen gerne Klavier, lesen Gedichte oder angeln, um sich zu entspannen. Andere bevorzugen dazu Killerspiele mit möglichst bizarrem Humor und möglichst viel sinnloser Gewalt. Wenig überraschend zähle ich mich zur letzteren Kategorie, und ich bin tatsächlich sehr zufrieden mit diesem Zwischenergebnis, nämlich in den dreieinhalb Jahren seit seinem Erscheinen ganze 1000 Stunden in der bizarren, cel-geshadeten Welt voller übertriebener, sinnloser Gewalt verbracht zu haben. Und davor wahrscheinlich eine ähnliche Zeit mit dem ersten Borderlands, und davor Half-Life 1 und 2, Quake (1,2, 3 und 4), Jedi Knight (1 und 2) und anderen. Auf die nächsten 1000 Stunden in der Freiheit der Gedanken und dem friedvollen Ballern auf Pixelmännchen. Cheers! (der screenshot ist aus meinem steam-account und cc by sa)

Duschen mit dem Papa

Der „Shower With Your Dad Simulator 2015“ ist ab sofort für 99 Cent auf Steam zu haben. Es geht darum, unter mehreren Vater-Sohn-Paaren dafür zu sorgen, dass der Kleine nicht beim falschen Vater landet. Weil das… unangebracht wäre. Von marbenx. Garantiert 8bit. via mefi

Gender Bender DNA Twister Extreme

Das kanadische Spieleentwickler-Studio Transcendent Games hat schon im September letzten Jahres ihre „Romantic Comedy Visual Novel“ (Eigen­beschreibung) als Early Access auf der Steam Plattform veröffentlicht. Das Game ist also noch nicht fertig, aber man kann es jetzt bereits für 22,99 Euro kaufen und spielen. Inzwischen haben sich auf den Steam-Seiten allerdings Hunderte, wenn nicht Tausende von verwirrten, hasserfüllten Kommentaren angesammelt, die von Beschimpfungen bis zu direkten Morddrohungen reichen. Wieso das denn? Weiterlesen

Steam für Linux

Ist in Entwicklung. (phoronix via crunchgear)

Umfrage: Was Gamer wollen

Kotaku, eines der führenden Gaming-Blogs dieses Solarsystems, hat die Ergebnisse seiner Leserumfrage veröffentlicht. Pro Frage gingen zwischen 20.000 und 30.000 Antworten ein. Ein paar Ergebnisse sind mir besonders aufgefallen. So geben 51 % der Leser an, (mindestens) ein nicht-lizensiertes/kopiertes Videospiel zu besitzen.

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Erfolgreiche Geschäftsmodelle der Digitalen Ära: Valve

Valve Software fing als ganz normaler Spieleentwickler an und verschaffte sich 1997 einen Achtungs-Erfolg mit Half-Life. Der Erfolg war so gross, dass das Studio sich von seinem Vertriebskonzern abnabeln konnte und seither Produkte vor allem über die Download-Plattform Steam (wozu es auch Kritikpunkte gibt) vertreibt. Inzwischen wird Steam von Dutzenden anderer Firmen mitgenutzt, der wirtschaftliche Erfolg von Valve nimmt weiter zu. Die Kollegen von Ars Technica führten dazu ein Interview mit dem Director of Business Development bei Valve‘, Jason Holtman. Weiterlesen