Seid umschlungen, 4 Millionen

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11K2, in das ich seit dem 23. August 2008 reinposte, was mir on-und-pffline so auffällt ist von euch 4 Millionen mal angesehen worden. Nebenbei bemerkt. Was ihr – oder die im Internet wohnenden Bots – am liebsten angeklickt habt, enthüllt so einiges über eure Vorlieben (oder die der erwähnten Bots): Weiterlesen

Sven Regener, ich habe dein neues Buch illegal heruntergeladen

magical mystery online

Der Musiker und Autor Sven Regener hat ein neues Buch herausgebracht, das die vor vielen Jahren unterbrochene Geschichte vom Herrn Lehmann weiterführt: „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“, Galiani Verlag Berlin, 22 Euro 99. Wir erinnern uns ausserdem, dass Sven im Frühling letzten Jahres während eines Interviews mit dem Bayrischen Rundfunk die Fassung verlor und seine Fans beschimpfte, weil sie seine Musik nicht nur kaufen, sondern auch umsonst aus dem Internet herunterladen. Weiterlesen

Danke für eure Spendenbeiträge

Ich hab ja extra auf Wunsch von Andi Popp (und weiteren Lesern) Flattr auf mein Blog gelinkt. Und den „Sven Regener, ey, Alter…“ Artikel fanden 8 von euch bereits so gut, dass sie auf den Flattr-Spendenbutton geklickt haben. Danke dafür. Ich meine, ähm, ihr hättet statt dessen ja auch Element-Of-Crime–Songs auf iTunes kaufen können, aber nein, die finanzielle Zustimmung zu meinem Widerspruch gegen die unaufhörlichen Massenkriminalisierung der Medienmonopolisten war euch wichtiger. Danke.

YouTube hat bezahlt, aber Musiker bekommen nichts

Weil unser aller Freund Sven Regener sich neulich so bitterlich darüber beklagt hat, dass er von YouTube nicht bezahlt wird, musst ich doch noch einmal nachsehen. Und, Hoppla! Da ist doch tatsächlich dieser Artikel in der New York Times vom 19. Oktober 2006, in welchem erzählt wird, dass Google über 50 Millionen in Firmenanteilen an die vier grossen Musikkonzerne dafür bezahlte, dass es keinen Copyrightstress gibt. Die vier Majors sind also Mitinhaber von Youtube. Ich will jetzt nicht persönlich werden, aber… Sven? Weiterlesen

Dieter Bohlen über Filesharing

Nimm das, Sven Regener. Das Video ist übrigens fünf Jahre alt.

Und Sven Regener hat doch recht!

Geistiges Eigentum ist die Grundlage aller kulturellen Tätigkeit und als gottgegeben, oder zumindest dem Menschen unveränderbar innewohnend anzusehen. Der Künstler/Wissensarbeiter/Urheber hat ein natürliches Recht auf Bezahlung jedweder Nutzung seines Genies, und zwar zu einem Preis, den er selber festsetzt. Verstösse gegen dieses Recht auf Bezahlung sind mit Geld- und Gefängnisstrafen irgendwo zwischen Totschlag und Vergewaltigung zu ahnden. Vertreter anderslautender Meinung dürfen beschimpft und mit frei zu wählenden Anwürfen belegt werden….. Weiterlesen

Dickes Lob vom Klassenfeind

Gestern kam eine Anfrage von der Springerpresse rein, nach einem Pic von mir. Weil man morgen (also heute, von heute aus gesehen) was über mich machen wolle. Für „Die Welt“. Wer die nicht kennt, ist wie „Die Bild“, nur mit ganzen Sätzen. Weiterlesen

Wenn das Radio anruft, wegen dem Urheberrecht

…dann plaudert man ein bischen. Im konkreten Fall heute am frühen Abend um 7, mit dem netten Marcus vom Radio Fritz in Berlin, der ein paar Nachfragen zu meinem Blogbeitrag hatte. Der ja inzwischen sowas wie die inoffizielle Antwort des Internets auf Sven Regeners Kotztirade ist.  Hier ist der Podcast dazu, den Teil mit meiner Stimme drin kriegt ihr so ab 33 Minuten. Die ganzen anderen Minuten sind aber auch keine vertane Zeit. Eher im Gegenteil.

Sven Regener, du erzählst Unsinn, und ich erklär dir, warum

Zunächst mal, Sven, sag ich du zu dir, weil wir aus der selben Szene sind, und ich ein halbes Jahr älter bin als du. Wir haben auch eine teilparallele Entwicklung, ich bin in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern mit meiner Band auf Tour gewesen, habs aber dann gelassen, weil die Welt so ungleich viel grösser ist als dieses ausgetrocknete Biotop Rockmusik. War in der Gema, bin wieder ausgetreten. Ich hab mich danach mit Computerspielen beschäftigt, mit Internet und Gadgets, einfach weil da was passierte, und in der Rockmusik nicht. Die ist heute noch genauso wie vor dreissig Jahren, nur die Aufnahmequalität ist besser, weil die digitale Revolution auch hier die Maschinen billiger gemacht hat. Aber Mensch, weisst du noch? Wie wir beide uns die Platten von unseren Kumpels ausgeliehen haben, weil wir selber nicht genug Geld für alle geilen Scheiben hatten? Und wie wir die ganz schrägen Sachen nachts aus dem Radio aufgenommen haben? Genau so, wie das die Teens, Tweens und Millennials heute mit dem Internet machen. Weiterlesen