Wo die Zivilisation herkommt: Aus dem Orient

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via kth

Afghanistan: Bereits über 600.000 Flüchtlinge im Inland

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Die UN schätzt, dass zu den bereits über 620.000 Inlandsflüchtlingen in Afghanistan in diesem Jahr mindestens weitere 450.000 dazu kommen werden, so dass es innerhalb des Landes mehr als eine Million vom Krieg vertriebene Afghanen geben wird. Zu diesen kommen noch ein bis zwei Millionen bereits in Nachbarländer wie Pakistan und Iran Geflüchtete dazu, die demnächst zurückgeschickt werden sollen. Währenddessen besetzen die militanten Islamisten der Taliban und des Daesh immer neue Regionen und vertreiben oder ermorden alle, die nicht in ihre Reihen eintreten wollen. Diese zentralasiatische Drehscheibe der Gewalt und der äusseren Einmischung als „sicheres Herkunftsland“ zu bezeichnen und das Deportieren erfolgreich nach Europa geflohener Afghanen zu fordern, wie das in Deutschland zur Zeit passiert, sollte für europäische Politiker ein Karriereende bedeuten. via irin

Warum werden gerade afghanische Einwanderer in den Tod geschickt?

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Das Bild oben zeigt am Beispiel meines Bundeslandes, warum gerade bestens inte­grierte Afghanen aus Deutschland in den Tod geflogen werden. In ein Heimatland, das auch unter zeitweiliger Beteiligung der Bundeswehr (und entgegen unserer Verfassung) nach wie vor vom Krieg zerrissen wird. Einem Krieg, der übrigens von unseren US-Aliierten angefacht wurde, als sie den aufständischen Taliban und ihren saudi-arabischen Mujaheddin-Hilfstruppen im grossen Stil Waffen lieferten. Um zu verhindern, dass die damals noch furchterregende Sowjetunion hier an Einfluss gewinnt. Als auch die Taliban sich nach dem Ende des Warschauer Pakts nicht als verlässliche Vasallen herausstellten, nutzte man die Anschläge auf das World Trade Center 2001, um das Land zu besetzen, was ja für eine Weile irgendwie funktioniert hat. Jetzt nicht mehr so, und diejenigen Afghanen, die für westliche Organisationen arbeiteten und deswegen heute auf den Todeslisten der Taliban stehen, mussten das Land verlassen. Weiterlesen

Weltgeschichte, lieber ohne Frauen

Einige extrem orthodoxe Juden, unter anderem auch die Herausgeber des Blattes „Der Tzitung“, vertreten die Ansicht, dass Frauen auf Fotos nichts zu suchen haben. Deswegen wurde beim Osama-Ist-Tot-Bericht auch Hillary Clinton aus dem bekannten Besprechungsraumfoto (auf Flickr) herausgephotoshoppt. Weil abgebildete Frauen doch Männer sexuell erregen könnten. Erstens: Hillary? Zweitens: Internet? Viel Spass noch im Mittelalter, liebe Orthodoxe, und ihr seid in diesem Punkt schlimmer als eure Taliban-Freunde, bei denen dürfen Frauen wenigstens verschleiert aufs Bild. Fuck. dailywhat pic/grösser

Counter-Strike in Abbottabad

Spielen Taliban in Counter-Strike immer als Terroristen? Spielen Taliban überhaupt Counter-Strike, haben sie überhaupt Computer? Glücklicherweise konnten diese wesentlichen Fragen geklärt werden, mit Hilfe eines Gamers aus Abbottabad. Weiterlesen

Terrordrohungs-Farbampel wird abgeschafft

Ein dunkler Tag für die freie Welt: Das US Department for Homeland Security (DHS) will die nach dem rätselhaften Flugzeug­anschlag auf das New Yorker World Trade Center am 11. September 01 eingeführte, fünfstufige Terror­drohungs-Warnampel abschaffen. Als Grund wird genannt, dass die fünffarbige Weiterlesen

So denkt der Taliban

Natürlich haben die Taliban auch eine Nachrichtenwebsite, auf der sie ihre Erfolge feiern. Genau wie die USA (nur kleiner). Jeder einzelne gelungene Sprengstoffanschlag erhält dort einen rühmenden Beitrag. Weiterlesen

Medal of Honor: Verkaufsverbot in Militärshops

Doch mal ein bestätigendes Kopfnicken in Richtung des ansonsten knallhart kapitalistischen Spielekonzerns Elektronic Arts. Der hat sich nämlich geweigert, im kommenden Shooter Medal of Honor die Gegner-Option zu entfernen. Man kann damit auch als Taliban spielen. Weiterlesen

Deutsche töten afghanische Soldaten

Sechs Soldaten der afghanischen Armee wurden am Freitag irrtümlich von der deutschen Bundeswehr erschossen. Die deutsche Pioniereinheit war in einen Hinterhalt der örtlichen Taliban-Miliz geraten und hatte anschliessend das Feuer auf afghanische Truppen eröffnet, die ihnen zu Hilfe geeilt waren. Drei deutsche Soldaten kamen ums Leben, wodurch sich der Blutzoll auf 39 junge Deutsche erhöht, davon 22 durch direktes feindliches Feuer; 138 weitere wurden verwundet. Wann beendet die Bundesrepublik ihre Teilnahme an der völkerrechtswidrigen Besetzung des Landes? (via  aljazeera)

Afghanistan: Mehr Gründe für einen Rückzug der Nato

Die britische Tageszeitung The Independent hat Einblick in bisher vertrauliche Dokumente des britischen Aussenministeriums erhalten, worin die Effektivität der Besetzung des innerasiatischen Landes massiv bezweifelt wird.

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FBI-Agentin: Bin Laden arbeitete bis zum 11. September für uns

090802SibelEdmonds_ArmCouch_medDie frühere FBI-Dolmetscherin Sibel Edmonds erklärte in einem Interview in der Mike Malloy Radio Show, Osama Bin Laden, die Al Qaeda und die Taliban wären bis zum elften September 2001 enge Verbündete und Auftragnehmer für Terroranschläge in Zentralasien gewesen. Dies liesse sich durch derzeit vertrauliche Akten nachweisen. Es seien die USA gewesen, die für ein Erstarken des militanten Islam in Usbekistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Turkmenistan sowie der Weiterlesen

USA gewinnt Freunde durch Sprengstoff

090723mohnUm die „Herzen und Seelen“ der Einwohner Afghanistans zu „gewinnen“, warfen US-Luftstreitkräfte aktuell Bomben auf geerntete und aufgehäufte Mohnsamen in der Provinz Helmand. Man schätzt, dass dabei eine Ernte von etwa 300 Tonnen vernichtet wurde. Weiterlesen

Kanada: Keine Taliban-Gesetze in Afghanistan, sonst ziehen wir Truppen ab

090404kabulDie ehemals hochgelobte afghanische Regierung unter Kompromiss-Präsident Karzai bereitet sich auf die nächsten Wahlen vor und fischt nach Stimmen im ultra-konservativen Lager (a.k.a. Taliban). Neue Gesetzesvorlagen, von der britischen Times bestätigt, legalisieren Vergewaltigung in der Ehe, Kinderheirat ab dem Weiterlesen

Extremkatholiken wollen Jugendzeitschrift Bravo verbieten

090323kig_ev1Die „Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur“ (DVCK) ist so eine Art katholischer Taliban-Verein, der hierzulande das päpstliche Pendant zur Scharia einführen möchte (Nichts gegen Christen, die können auch ganz nett sein).

Zu diesem Zweck veröffentlicht die Extremistengruppe lustige YouTube-Videos und schickt Petitionen an Mutti von der Leyen.

Angriffsziel der Moralisten ist derzeit die unschuldige Jugendzeitschrift Bravo. Weiterlesen

V1agra gegen den Terror

081227v1agraDie Washington Post hat vom CIA erfahren, dass man inzwischen grosse Erfolge in Afghanistan erzielt, indem man die flotten blauen Pillen an Stammeshäuptlinge verteilt. Der erzielte Vertrauensgewinn sei grösser als bei Geld, Waffen oder Autos, so die US-Schlapphüte. Na, so hatten wir uns den War On Terror nicht vorgestellt, oder? (via, pic: wikipedia, gnu)