Was kann ich noch tun: Thermometer

Ja, richtig: Die Körpertemperatur kontrollieren ist eine gute Idee. Trotz schauriger Erinnerungen an meine Kindheit, wo quecksilberhaltige Fieberthermometer am liebsten da steckten, wo ich sie am wenigsten haben wollte. Der Fortschritt macht auch hier keine Ausnahme: Für 3,45 Eurelien gibt es beim Drogeriemarkt meines Vertrauens (der, dessen Chef seine Auszubildenden auf Theaterkurse schickt und öffentlich über Grundeinkommen sinniert, nicht der, dessen Gewinne zu Teilen an Neonaziparteien gespendet werden) ein digitales Thermometer (pic von mir, cc by sa), das von der Stiftung Warentest als genausogut wie die übrigen bewertet wird, die auch gerne ein Mehrfaches kosten. Abweichung maximal 0,1°C. Die Handhabung ist denkbar einfach: Das Coronameter einschalten, in den Mund nehmen, unter die Zunge, ein paar Sekunden warten, bis es piept, dann die Temperatur ablesen. Aha, 36,5°C, das ist ok. Wenn die mal über 38 springt, hat man Fieber, dann wäre ein Test eine gute Idee. Wollt ihr euch nicht auch alle sowas besorgen, um die öffentliche Sicherheit in Zeiten der Pandemie zu erhöhen? Mit Jana aus Kassel können wir dabei wohl nicht rechnen, aber die meisten Leute sind ja nach wie vor vernünftig.