Meersalz enthält Plastik

Ein internationales Team aus Frankreich, Malaysia und Britannien hat in einer Untersuchung nachgewiesen, dass Meersalz inzwischen fast immer signifikante Mengen von Mikroplastik enthält. Von 17 untersuchten Proben aus acht verschiedenen Herkunftsländern war nur eine frei davon. Weiterlesen

Mikroplastik in unseren Flüssen

Greenpeace ist mit dem Boot durch unsere Flüsse gefahren und hat rausgefischt, was drin schwimmt. Unter anderem jede Menge Mikroplastik. Problem: Das Zeug wird erst über Jahrhunderte oder Jahrtausende abgebaut, Fische und andere Wassertiere essen es, und wir essen dann die Fische. Und das Plastik. Die Bemühungen der Umweltschutzorganisationen haben mittlerweile dazu geführt, dass Zahnpasta praktisch plastikfrei geworden ist. Anders ist es bei Körperpflege und Kosmetika: Da ist so gut wie immer Kunststoff drin. Ein Teil des Plastikmülls kommt auch bei starkem Regen in die Flüsse, wenn Wegggeworfenes eingeschwemmt wird. Wir sollten anfangen, Altplastik wie Gift zu behandeln. Etwas, das man sorgfältig behandeln muss. Und am besten so wenig wie möglich benutzt. Hier ist nochmal die Produkteliste (PDF) vom Bund Naturschutz, damit wir wissen, was wir nicht kaufen möchten.

Die Nummer Eins in Mikroplastik

dienummereins

bund naturschutz

Die globale Plastik-Krise

plastiglomerate

An den Stränden Hawaiis haben nordamerikanische Wissenschaftler eine neue Art von Gesteinsformation entdeckt: Plastiglomerat. Das sind Steine, Sand, Muschelschalen, was auch immer, und geschmolzenes Plastik. Geschmolzen in Strandlagerfeuern, Müllverbrennungsaktivitäten, Vulkanausläufern. In Hawaii inzwischen so ubiquitär, dass sich ein eigener Namen dafür lohnt. Die Plastiglomerat-Brocken rollen mit den Wellen auf den Meeresboden und sedimentieren dort ein. Zusammen mit mineralischem Sand, organischen Abfällen, und noch mehr Plastikteilen. Weiterlesen

Genmais verliert bereits seine Wirkung, bleibt aber giftig

maiswurzelkäfer

Genmais (BT corn), bei dem Erbgut des Giftstoffe produzierenden Bacillus thuringiensis eingesetzt wurde, erfreut sich in den USA seit 1996 zunehmender Beliebtheit in der Agrarindustrie. Das in den Pflanzen enthaltene Toxin hielt anfangs Insekten fern und führte zu geringerer Umweltbelastung, weil weniger chemische Insektizide benötigt wurden. Anfangs… Weiterlesen

Fracking und Salzstöcke, was kann da wohl schiefgehen?

SINKHOLE_B_630

Im US-Bundestaat Louisiana verschwindet die Gemeinde Bayou Corne mit 350 Einwohnern im Boden. Das hat vor einem Jahr angefangen und seither nicht aufgehört. Das mittlerweile mit Wasser und Schlamm gefüllte Loch ist inzwischen 100.000 Quadratmeter gross und 250 Meter tief. Aus dem Boden dringt Erdgas, die Leute müssen wegziehen. Grund der Katastrophe ist ein zusammengebrochener Salzstock (in solche geologischen Formationen schütten wir zB unseren Atommüll), der von Bohrungen und Fracking zermürbt war. Weiterlesen

Das geheime Leben der Kühltürme

Und Schornsteine. Eigentlich ein Werbevideo für alternative Stromerzeugung und gegen Energiekonzerne. Also doppelt willkommen im 11k2. ecotricity