Industrienationen subventionieren Fossil stärker als neue Energie

Anlässlich des G7 Gipfeltreffens von Vertretern der sieben wichtigsten Industrie-nationen (UK, USA, Kanada, Italien, Frankreich, Deutschland, Japan) am 11. Juni haben Leute vom International Institute for Sustainable Development, Overseas Development Institute und Tearfund ausgerechnet, dass diese sieben Nationen von Januar 20 bis März 21 ganze 189 Milliarden US-Dollar an Subventionen für Öl, Kohle, Gas und den Abbau von Umweltschutzregulierungen ausgegeben haben, aber nur 147 Milliarden zugunsten regenerativer Energieerzeugung. Und wir wundern uns, warum die Energiewende nicht vorankommt? Weil Lobbyisten Steuermilliarden auf die Konten von Fossilenergiekonzernen umleiten. Deswegen. guardian via slashdot pic JuergenPM cc0

Deutschland ist Europavizemeister bei der Nitratbelastung

nitrat grundwasser eu

Die Nitratbelastung im Grundwasser ist laut EU-Bericht vom 4. Oktober 13 in Deutschland ein Riesenproblem. Im EU-Vergleich liegen wir damit, knapp vor Malta, an vorletzter Stelle, rund 70 % der Grund­wasser­proben enthalten mehr Nitrat als der zulässige Grenzwert festlegt. Folgen von Nitratbelastung sind unter anderem Darmkrebs und plötzlicher Kindstod. Wie kommt die Überbelastung zustande? Durch Ausnahme­­genehmigungen für Landwirte. Einfach mehr düngen. PDF, via sonnenseite

Japan: Büstenhalter-Recycling für Umwelt und Privatsphäre

Mehrere japanische Unterwäsche­hersteller verteilen seit zwei Jahren Plastiktüten an ihre Kundinnen mit der Bitte, diese mit abgelegten BHs zu befüllen. Letztere sollen zu Industriebrennstoffen verarbeitet, also in Müllkraftwerken verbrannt werden. Die Aktion stiess auf positives Echo, da in vielen Städten Japans der Müll in durchsichtigen Plastiksäcken vor die Tür gestellt werden muss und ein gewisser Bedarf nach gebrauchter Unterwäsche durch manche, sehr speziell orientierte Japaner besteht.

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Grünere Elektronik

Greenpeace hat den aktuellen „Guide to Greener Electronics“ herausgegeben. Bewertungskriterien sind hier nicht nur Verwendung giftiger Materialien, sondern auch Recyclinganstrengungen, Senkung des CO2-Ausstosses bei der Herstellung, Transparenz und öffentliches, politisches Eintreten für besseren Umweltschutz. (greenpeace via good) (pic: clic > grösser)