Covid-19-Folge: Chronisch herzkranke Kinder

Ein Team von Medizinern an der University of Texas untersuchte 662 MIS-C-Fälle (Multisystem inflammatory syndrome in children, Multi-Organ-Entzündungssyndrom bei Kindern) als Folge von Infektionen mit SarsCov-2 und fand, dass keines der Kinder die bekannten Lungenerkrankungssymptome zeigte. Allerdings stellten sich nach einigen Wochen andere schwere Probleme ein, so dass 71% der Kleinen in die Intensivstation gebracht werden mussten, 60% Anzeichen eines physischen Schocks, zu 100% Fieber und zu zwei Dritteln Magendarmsymptome zeigten, die Hälfte Herzstörungen im EKG hatten, zu 22% künstlich beatmet werden mussten. Von den kleinen Patienten starben 11. Etwa ein Viertel der Kinder hatte Übergewcht, was nach Ansicht der Kinderärzte ein Risiko darstellt. Die Überlebenden haben nach Tests ein 50faches Risiko für Herzinfarkte. Auch deswegen müssen wir die Ausbreitung des SarsCov-2-Virus stoppen und alle Träumereien von einer „Herdenimmunität“ schnellstens vergessen. Schon wegen der Kinder. uthealth, pic anestiev cc0

Trinker leben länger

Eine Studie, die an 1824 Patienten im Alter von 55 bis 65 über 20 darauffolgende Jahre durchgeführt wurde, kommt zum Schluss, dass mässiger Alkoholkonsum (ein bis drei Drinks pro Tag) stark lebensverlängernd wirkt, völlige Enthaltsamkeit dagegen lebensverkürzend, starke Trinker liegen dazwischen. Die Untersuchung wurde von einem sechsköpfigen Wissenschaftlerteam unter Leitung des Psychologen Charles Holahan von der University of Texas in Austin durchgeführt. (via time) (pic Eric Murray cc by nc sa)