Darf man Nazis schlagen? Hier die Auflösung

Als der US-Neo-Nazi Richard Spencer vor einem Jahr live und in Farbe eine Faust einfing, entflammte die Diskussion, ob man das dürfe und ob das sinnvoll wäre. Jetzt gibt uns der Alt-Right-Fähnrich die Antwort. In einem weiteren Youtubevideo erklärte der einstige Vorzeigejunge der Trump-Jugend, dass er seine anstehende nächste College-Tour nicht antreten wolle. Der Grund: Weiterlesen

Wenn nichts mehr peinlich ist

Der seit einem Jahr amtierende Präsident der US-Milliardäre hat nach dem letzten Schulmassaker in Florida erklärt, er wäre auch ohne Waffe in das Gebäude gelaufen, um den Täter zu stellen. Und dass man jetzt die Lehrer bewaffnen müsse. Tatsächlich kauerten während der Ermordung von 17 Menschen in Parkland vier Polizisten vor der Schule in Deckung, weil sie sich nicht in Gefahr bringen wollten. new yorker

Warum die USA einen Clown zum Präsidenten gewählt haben

Antwort: Haben sie gar nicht. Die andere, ein klein wenig weniger schlimme Kandi­datin hatte Millionen von Stimmen mehr. Auch im Repräsentantenhaus und im Senat haben die Milliardärsfreunde der Republicans die Mehrheit, obwohl sie bei allen Wahlen Millionen von Stimmen weniger bekamen. Erfunden hat das der damalige Gouverneur von Massachusetts, Elbridge Gerry, der im frühen 19.Jahrhundert die Wahlkreise in seinem Bundesstaat so veränderte, dass sie aussahen wie gewun­dene Salamander. Daher der Fachbegriff Gerrymandering. Jetzt sind Strategie­papiere der Republican Party aufgetaucht, die eine jahrelange Anwendung dieses im Deutschen „Wahlkreisschiebung“ genannten Prinzips festlegten. Weiterlesen

USA: Generika gegen die Übermacht der Pharma-Industrie

In keinem anderen Land der Welt sind Medikamente so teuer wie in den USA. Das bedeutet gigantische Gewinne für die Pharmakonzerne und damit entsprechende Einflussmöglichkeiten dieser Unternehmen in anderen Teilen der Welt. Jetzt scheinen endlich einige Teile der Gesundheitsindustrie aufzuwachen. Weiterlesen

Square Dance, ein Werkzeug us-amerikanischer Rassisten?

Nachdem ich zum wiederholten Mal auf diese Geschichte gestossen sind, muss ich sie doch hier weiter verbreiten. Zumal es eine ganze Reihe von Quellen gibt, die der Sache eine ausreichende Glaubwürdigkeit geben. In kurzen Worten: Auto-Zar Henry Ford hasste sowohl Schwarze als auch Juden so sehr, dass er viel Geld dafür ausgab, aus folkloristischen Quellen einen angeblich für die USA typischen Square Dance entwickeln und ihn in einer ganzen Reihe (22) von US-Bundestaaten zum „offiziellen Bundesstaatentanz“ erklären zu lassen. Er hat, den Quellen zufolge, wohl auch versucht, die Disneyversion ländlicher (aus Europa importierter) Volksmusik zum Tanz der ganzen USA zu machen, aber dafür hat sein Einfluss wohl nicht gereicht. Das ist alles bitter für Square-Dance-Fans, aber die können sich ja jetzt öffentlich von Rassismus distanzieren, ebenso wie andere Folklorefans, deren mehr oder weniger historisch belegte, kulturelle Vorlieben von autoritären Drecksäcken missbraucht wurden. juliannemangin, washingtoncitypaper, jalopnik, pic deirdre cc by sa

USA: Neuer Flughafen-Terroranschlag verhindert

michael-christopher-estes

Wie mittlerweile bekannt ist, wurde am Freitag vor einer Woche am Asheville Regional Airport, North Carolina, ein Terroranschlag mit einer Zeitzünder-Nagelbombe verhindert. Einfach dadurch, weil dem Flughafenpersonal auffiel, dass der dunkel gekleidete, unauffällige Mann mit einer grossen Reisetasche hinein- und ohne diese wieder hinausging. Der Zeitzünder war auf die Ankunft des nächsten Flugzeugs und damit eine volle Wartehalle eingestellt. Warum haben wir nichts davon gehört? Weil der verhaftete und geständige Täter, Michael Christopher Estes (Bild oben), kein Moslem sondern  Durchschnittsamerikaner ist. Der, eigenen Angaben zufolge, „Krieg auf dem Boden der USA führen wollte“. Klar, darüber muss man nicht berichten. via intercept, pic pd

Make America Nazi-Free Again

Wenn die Freiheit in Videogames verteidigt wird: Spieleentwicklerstudio Bethesda schafft es, Werbung für den aktuellen Shooter „Wolfenstein II – The New Colossus“ mit der aktuellen politischen Situation in den US of A zu verknüpfen. Prompt drehen die berichtetermassen in den Kellern ihrer Eltern residierenden Alt-Right durch und beschimpfen das Studio. Wegen einer Spielreihe, in der seit 1981 erfolgreich Nazis beiseite geräumt werden. Von einem jüdischen Protagonisten. Yeah. via mic