Der Präsident der USA hat Angst vor der Presse

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Das „White House Correspondents‘ Association Dinner“ wird seit 1921 von der US-Presse abgehalten und stellt eine alljährliche Gelegenheit dar, das amtierende Oberhaupt der Vereinigten Staaten auf seinen Humor zu testen – so geschehen auch letztes Jahr, als Barack Obama im Beisein der mittlerweile präsidialen Atom­fönfrisur (siehe Bild oben) zum Fake-News-Dauerbrenner „birth certificate“ befragt wurde. Nur eben diesmal, am 29. April 2017 ohne Big Pumpkin. Weiterlesen

Die neue Trump-USA-Flagge

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Impeachment: Es geht los

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Der Stadtrat der kalifornische Stadt Richmond (lauschig an der San Franciso Bay platziert) hat eine Resolution beschlossen, wonach der US-Kongress ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald John Trump einleiten solle. Der Grund für die ungewöhnliche Forderung ist das Geschäftsgebaren des (noch) amtierenden Präsidenten, der sich nach wie vor weigert, seine Geschäftsbeziehungen aufzudecken oder sich vollständig von ihnen zu trennen. Der nächste Schritt im Impeachement-Prozess wäre wahrscheinlich, dass sich das Landesparlament von Kalifornien mit der Sache beschäftigt. abc7news, pic ewawatch

Umfrage: US-Amerikaner finden Comedy-Show glaubwürdiger als den Präsidenten

Eine aktuelle Umfrage des US-Meinungsforschungsinstituts Public Policy Polling zeigt, dass die Wähler zwei Wochen nach der Amtseinführung der Comedy-Show Saturday Night Life (siehe Videobeitrag) mehr glauben als dem 45sten Präsidenten (48 zu 43 %). Noch verlässlicher findet die Bevölkerung allerdings Leitmedien wie die New York Times (52 zu 37 %). Die Umfragewerte des POTUS selbst sind auf 44 % Zustimmung und 44 % Ablehnung gesunken, er bleibt damit sowohl hinter Barack Obama (52/44) als auch Hillary Clinton (49/45). publicpolicypolling

Neues vom kürbisschwammgesichtigen Faschisten

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Der Ton in den USA wird rauer. Hintergrund: Das Beschlagnahmen von möglicher­weise in Illegales verwickeltem Eigentum von nicht verurteilten Bürgern auf Verdacht („civil asset forfeiture“) ist im nach Eigenangaben grossartigsten Land der Welt (43 Prozent der Kinder leben dort an oder unter der Armutsgrenze) ein beliebtes Mittel lokaler Polizeibehörden, um sich die Finanzen für den Einkauf gebrauchter Schützenpanzer und Raketenwerfer zu besorgen. Das wird von einem Bundesstaat zum anderen unterschiedlich gehandhabt, die Kritik will allerdings nicht verstummen. Ach. Hm. Weiterlesen

Melania Trump und der Ausverkauf der USA

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Die stets grimmig kuckende (ist wohl kein Spass, mit dem orangen Donald verhei­ratet zu sein), in Slowenien geborene Melania Trump hat einen US-Staranwalt beauftragt, die britische Daily Mail auf einen Schadensersatz von mindestens 150 Millionen US-Dollar zu verklagen. Grund: Die Boulevardzeitung hatte im September letzten Jahres berichtet, Mrs. Trump habe früher als Escort (=Prostituierte) gearbeitet. Nach einer anwaltlichen Drohung wurde der Artikel von der Webseite der Mail entfernt. Jetzt geht die Anklage wegen angeblicher Verleumdung wieder vor Gericht, mit der Begründung, Melania hätte ohne diese eine „once-in-a-lifetime“ Chance auf Millionenumsätze mit neuen Produktlinien und einem Werbeauftritt als „First Lady“ gehabt. Die frischgewählte US-Königsfamilie sieht also Presse als lästige Störung ihrer Geschäfte und Präsidentschaft als Geschäftsgelegenheit an. Weiterlesen

Die Nachrichten der Zukunft

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FutureCNN ist ein grossartiger, geradezu präkognitiver Twitteraccount, der uns die CNN News von morgen, übermorgen und in ein paar Jahren präsentiert. Auf der Basis der aktuellen Entwicklungen in Washington, D.C. via mefi Weiterlesen