Neues vom Plasma-Antrieb

Bereits seit einigen Jahren in Entwicklung, ist der VASIMR Plasmaantrieb der US-Firma Ad Astra mit Sitz in Houston, Texas so gut wie einsatzfähig für Raumschiffe zum Mond, Mars oder anderen Himmelskörpern. Nach wie vor wird Argon-Gas (oder demnächst auch andere Stoffe) ultrahocherhitzt, wobei die Energie dafür aus Solarzellen stammt, und bildet damit einen sehr wirkungsvollen Rückstossantrieb mit sehr viel weniger benötigter Rückstossmasse als bei konventionellen chemischen Aatrieben. Im Testbetrieb läuft der Plasmaantrieb heute bereits in fünf Minuten langen Brennphasen, in einem Jahr soll das Ziel erreicht sein, die Plasmaflamme für 100 Stunden kontinuierlich in Betrieb zu halten. Mit etwas mehr Budget könnte die Entwicklung auch schneller verlaufen, aber bis zum nächsten Jahrhundert ist das Solarsystem dann bestimmt erschlossen, mit Reisezeiten von wenigen Wochen statt Jahren zu unseren Nachbarplaneten. ars technica, pic ad astra