Texas führt Vergewaltigungs-Versicherung ein

Mit der Unterschrift des texanischen Gouverneurs Greg Abbott (siehe Bild) unter die House Bill 214 dürfen Krankenversicherungen nicht mehr für die Kosten einer Abtreibung aufkommen. Auch nicht im Fall einer Vergewaltigung. Dafür soll es künftig eine eigene, von Frauen abzuschliessende Zusatzversicherung geben, die heute bereits als „rape insurance“ gehandelt wird. Natürlich würde Seehofers CSU so etwas auch gerne in Bayern einführen. Instrumente der Unterdrückung kann man als totalitär gesinnten Politiker nie genug haben. Man sieht am Beispiel der House Bill 214 sehr schön, was passiert, wenn man zulässt dass „konservativ“ mit „reaktionär“ synonym wird. Was lernen wir daraus? Am 24. September zur Wahl gehen und möglichst weit weg von der CSU (oder AfD) wählen. Egal, ob du eine Frau bist oder nicht. via broadly, pic pd

Vergewaltigung: Täter muss Abtreibung genehmigen

Der Vergewaltiger muss zustimmen, wenn das Opfer eine Abtreibung haben will. In Arkansas, einem Nest US-Amerikanischer Rechtskonservativer, und wenn die gerichtlichen Anstrengungen der American Civil Liberties Union (ACLU) keinen Erfolg haben. Was im heutigen US-Amerika mit von Rechtskonservativen kontrolliertem höchsten Gericht, Parlament, Senat und Präsidenten durchaus passieren kann. Der War On Women baut hier auf ein Gesetz von 2009 auf, nach welchem im Todesfall die Angehörigen von den Behörden benachrichtigt werden müssen. Auch, damit entschieden werden kann, was mit den verstorbenen Überresten geschehen soll. Weiterlesen

Fast folgenlose Vergewaltigung und wütende bewaffnete Nachbarn

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Ok, Brock Turner hat einen gnädigen Richter gefunden und kam nach drei Monaten Gefängnis wieder nach Hause, Vergewaltigung hin oder her. Man will doch dem Jungen seine Zukunft nicht verbauen, nicht wahr? Was mit dem betreffenden Mädel weiter passiert, war dem gnädigen Richter sichtlich egal. Nicht so den Nachbarn von Brock, die den begnadigten Heimkehrer und Ex-Schwimmer bereits mit eindeutig beschrifteten Tafeln und offen getragenen Assault Rifles begrüssten. In Ohio ist das offene Tragen von Waffen aller Art ja erlaubt. „Wenn ich Brock vergewaltige, be­komme ich dann auch nur drei Monate?“, „Kastriert Vergewaltiger“, „Wenn’s keine Vergewaltigung war, wieso bist du dann weggerannt“, lesen sich einfach uner­freu­licher, wenn die Transparentträger schwer bewaffnet und stocksauer sind. OK, USA. Ich schau mir das mal an. Brock hat’s auf jeden Fall grob verkackt. Weiterlesen

Köln, die Silvesternacht und der Sexismus der Anderen

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Zuerst die Fakten: In der Silvesternacht sind auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz und im Bahnhof selbst mehrere Frauen belästigt, begrabscht und bestohlen wurden. Es liegen 60 Anzeigen vor, davon eine wegen Vergewaltigung, die Polizei spricht von bekannten kriminellen Verdächtigen und einem geläufigen „Antanztrick“, bei dem Frauen bewusst sexuell belästigt werden, um sie gleichzeitig ausrauben zu können. Weiterlesen

Somalia: Strafe für Anzeige wegen Vergewaltigung

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Al Jazeera berichtet, dass ein Gericht in Mogadischu eine 19jährige Frau wegen Diffamierung und Lüge zu sechs Monaten Hausarrest verurteilte. Grund: Sie hatte zwei Männer beschuldigt, sie mit vorgehaltener Schusswaffe vergewaltigt zu haben. Weiterlesen

Schwanger? Durch illegale Vergewaltigung?

Todd Akin will im US-Bundesstaat Missouri Senator werden und erklärt zu diesem Zweck vor laufender Kamera, Abtreibung müsse auch im Fall von echter, nachgewiesener Vergewaltigung nicht erlaubt werden, weil das so gut wie nie vorkäme. Soweit er die Mediziner zum Thema verstanden hätte, würde der Körper der Frau eine Schwangerschaft durch Vergewaltigung nicht zulassen. Der macht dann irgendwie dicht, meint Mister Akin auf Nachfrage. Weiterlesen

Vergewaltigungs-Epidemie im US-Militär

Das US-Department of Veterans Affairs ermittelte 2010 bei 50.000 männlichen ehemaligen Armee­angehörigen ein „militärisches sexuelles Trauma“. Sieben Jahre zuvor waren es noch 30.000 gewesen. Nach Ansicht des Pentagon sind 80 % der Vergewaltigungsopfer im US-Militär Männer; dabei geht es nicht um Homosexualität, sondern um Macht. Weiterlesen