Die Kreisel-Tram der Zukunft

Der Erfinder Dahir Insaat ist offenbar glühender Fan von Gyroskopen. Also massiven Kreiseln, die bekanntlich nicht leicht aus ihrer Lage zu bringen sind. Daher visioniert Dahir Fahrzeuge, die so viele Passgiere aufnehmen wie ein Bus oder eine Tram, aber auf der Strasse nur so viel Platz benötigen wie ein Fahrrad, und somit bequem, zwischen zwei Autofahrspuren hindurch flitzen können (versuch das mal mit dem Fahrrad). Natürlich ist das Konzept Unsinn, aber trotzdem ist es erfreulich, dass es noch Visionen gibt. Ab und zu klappt davon ja was. via designboom

Der LKW, der mit Wasser fährt

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Mit Wasserstoff, um genau zu sein. Den wir aber zuhause herstellen könnten, mit dem überschüssigen Strom von unseren Dächern. Der Nikola One soll jedenfalls mit seinen 1000 PS ab 2020 Lasten über USAmerikas Highways ziehen. Hierzulande dürfte er gerne auch Dieselmotoren in Zügen oder anderswo ersetzen. Warum ist das so toll? Weil aus Wasserstoff durch „Verbrennung“ mit dem Luftsauerstoff wieder Wasser wird. Keine Abgase. Und ist das besser als Elektroautos? Einerseits schlechter, weil wir den Wasserstoff erst herstellen müssen – der Gesamtwirkungs­grad ist also nicht toll. Andererseits besser, weil Batterien immer noch zu viel wiegen. Da enthält ein Wasserstofftank bei gleichem Gewicht eben viel mehr Kilometer. Im Fall des Nikola One 1900 davon. So lange fährt dann ein solcher Lastzug ohne Auftanken. Klingt für mich wie eine gute Brückentechnologie. arstechnica

Der fahrer- und fahrscheinlose öffentliche Nahverkehr

Diese hübschen kleinen, 12sitzigen Busse mit Elektromotoren fahren derzeit durch Trikala, eine Stadt im nördlichen Griechenland mit ca. 80.000 Einwohnern. Fahr­scheinloser Nahverkehr ist ein Konzept, das die Kosten für Personen­beförderung durch Busse und Strassenbahnen nicht durch Fahrscheinverkauf, sondern Umlagen (Steuern etc) aufbringt. Fahrerlose Autos werden derzeit von Google und anderen Techfirmen getestet und werden in naher Zukunft wahrscheinlich alle Berufs­kraft­fahrer arbeitslos machen. In Kombination dürfte das allerdings unsere Städte vor dem anhaltenden Verkehrsinfarkt retten, deswegen betreibt die EU gerade dieses CityMobil2-Projekt. Die Busse mit einer Steuerung von Robosoft in Frankreich haben in Trikala sechs Monate Testbetrieb ohne einen einzigen Unfall (!) absolviert und beglücken als nächstes das spanische San Sebastian. Ich will natürlich auch so was in meiner Stadt, um die nationale Autolobby das nun gut findet oder nicht. popsci, natgeo

Wenn Fahrräder Staus verursachen würden

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Natürlich haben die lettischen Fahrradenthusiasten da kräftig übertrieben. Sich einen Abstandsrahmen um das Rad zu montieren, um mal zu demonstrieren, wie der Grössen- und Stauerzeugungsunterschied ist, führt zu einer gewissen Situationskomik. Andererseits: Sie haben recht. Bevor irgendwer mit „aber da regnet es“ und „Autos sind eben praktischer“ kommt: Weiterlesen

Individualverkehr ernst genommen: Der Pentagramm-Kreisverkehr-Vortex

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Swindon liegt so zwischen Bristol und London, für britische Verhältnisse also untypisch weit vom Meer entfernt, und hat (unter anderem) das Problem einer vielbefahrenen fünfstrahligen Strassenkreuzung direkt in der Stadtmitte und in malerischer Nachbarschaft des Fussballstadions. Weiterlesen

Wie man in Russland korrekt überholt

Doch. Seht selbst. Ich werd das in Zukunft auch so machen. Hat Stil. jalopnik

Neuer Effizienzrekord bei Autos

In Akron, Ohio, USA, wurde dieser extrem flott aussehende Flitzer von Studenten der DeLaSalle School in Kansas City, Missouri und Technikern des Reifenherstellers Bridgestone gebaut. Weiterlesen