VOIVOD – The End Of Dormancy

Keine Frage. Voivod sind alt geworden. Zur Hölle, die Band hat 1982 angefangen. Im Juli kommt das neue Album „The End Of Dormancy“ mit Vinyl-EP-Auskopplung, und hier zeigen die Kanadier, dass man mit zunehmenden Alter eine raffinierte Art von Bosheit entwickeln kann, die dem ganzen Metal-Genre einen massiven Tritt verpasst. Die Pandemie-Cyberpunk-Optik des Videos wächst aus den ersten Anfängen der Ex-Thrasher heraus und bildet nur den Rahmen für ein Stück Präzisionsmetall, das sichtbar über den heutigen Prog-Djent-Post-Metal-Durchschnitt herausragt. Diese Männer wissen genau, was sie tun, und sie tun es mit Modern-Jazz-Bläsersätzen im Intro. Hail Satan! Und der dunkle Lord lächelt sicher zufrieden, während er dem neuesten Werk seiner emsigen Jünger lauscht. Geht mir genau so.

Always Moving

Voivod, die alten kanadischen Hexenmeister sind zurück. Schön, dass sie noch in unserer Dimension leben. Gestern kam das neue Video oben. Thrash-Metal ist es ja nun keiner mehr, und für Math-Metal ist es zu abgeklärt. Aber die häufig wech­seln­den Minor-Akkorde sind geblieben.