Der LKW, der mit Wasser fährt

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Mit Wasserstoff, um genau zu sein. Den wir aber zuhause herstellen könnten, mit dem überschüssigen Strom von unseren Dächern. Der Nikola One soll jedenfalls mit seinen 1000 PS ab 2020 Lasten über USAmerikas Highways ziehen. Hierzulande dürfte er gerne auch Dieselmotoren in Zügen oder anderswo ersetzen. Warum ist das so toll? Weil aus Wasserstoff durch „Verbrennung“ mit dem Luftsauerstoff wieder Wasser wird. Keine Abgase. Und ist das besser als Elektroautos? Einerseits schlechter, weil wir den Wasserstoff erst herstellen müssen – der Gesamtwirkungs­grad ist also nicht toll. Andererseits besser, weil Batterien immer noch zu viel wiegen. Da enthält ein Wasserstofftank bei gleichem Gewicht eben viel mehr Kilometer. Im Fall des Nikola One 1900 davon. So lange fährt dann ein solcher Lastzug ohne Auftanken. Klingt für mich wie eine gute Brückentechnologie. arstechnica

Der walisische Wasserstoff-Kabinenroller: Riversimple Rasa

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Ein ungelöstes, zentrales Problem heutigen Individualverkehrs ist der Konstruktions-Overkill; ein Tesla Model S wiegt leer bereits über zwei Tonnen, das Model X SUV eine kappe halbe mehr. Auch hier gilt: „Die Physik lässt sich nicht bescheissen“. Entsprechend bizarr gross ist die benötigte Energiemenge, um eine Person von A nach B zu bringen. Den umgekehrten Weg gehen Autokonstrukteure im walisischen Llandrindod Wells, die gerade den zweisitzigen Rasa (plus 170 Liter Kofferraum) entwickeln, einen Kabinenroller mit vier Elektromotoren, die ihren Strom von einer 8,5 KW-Wasserstoff-Brennstoffzelle beziehen. Letztere ist übrigens ein Standard-Industriebauteil, das ansonsten in Gabelstaplern verwendet wird. Weiterlesen

Bor-Wasserstoff-Fusionsreaktor

Die vom US-Physiker Eric Lerner im Jahr 1974 gegründete Forschungsfirma Lawrenceville Plasma Physics behauptet, einen Durchbruch zur Erzeugung von billigem Strom aus Wasserstoff und Bor erzielt zu haben. Weiterlesen

Neuer Weg der Wasserstoff-Herstellung

090409ruthenium_1Im Prinzip wäre Wasserstoff ein wunderbarer Energieträger, etwa für Fahrzeuge, der freundlicherweise auch noch rückstandsfrei verbrennt. Nur ist die Herstellung immer noch zu teuer.

Deswegen haben Forscher um Professor David Milstein vom israelischen Weizmann Institut einen neuen Weg entwickelt, an das Treibstoffgas heran zu kommen: Sie füllten Wasser in einen Tank mit einem Katalysator aus dem Metall Ruthenium (siehe Bild) in Weiterlesen

Wasserstoff aus Wasser und Sonne

Osterreichische, australische und US-amerikanische Wissenschaftler arbeiten an einem Katalysator (Mangan-Irgendwas-Legierung), mit dem sich Wasser durch normales Sonnenlicht in Wasserstoff und Sauerstoff spalten lässt. Wasserstoff wie für wasserstoffbetriebene Autos. Steht in der neuen Ausgabe von „Angewandte Chemie„. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis sich bleiernes Schweigen über die Erfindung legt und statt dessen der Ölpreis noch ein wenig weiter steigt.