Das wirklich gelungene Westworld-Spoiler-Video

Weil die selbsternannten TV-Serien-Auguren auf Reddit darauf bestanden, die Geschehnisse der anstehenden, zweiten Westworld-Staffel en Detail voraus­zu­sagen, hat die Schauspieler-Crew der Kult-Serie versprochen, ein 25-minütiges Video mit allen Geheimnissen zu veröffentlichen. Ging vorgestern online, hier ist es. Ungeklärt bleibt, welche Rolle der Hund künftig spielen wird und warum Evan Rachel Wood („Dolores“) nicht öfter singt. Das kann sie nämlich gut. via io9

Westworld, das Game

Die HBO-Serie Westworld hat sich, nicht nur wegen Anthony Hopkins in der Rolle des Mad Scientist, als enormer Erfolg gezeigt. Die existenziellen Fragen von Bewusstsein und Selbstbestimmung werden hier sehr viel detaillierter und glaub­würdiger diskutiert als im Original von 1973, in dem Yul Brynner den durchgeknallten Mörderbot mimt und damit eher Technikangst transportiert als Fragen nach dem Menschsein stellt. Jetzt, und damit noch vor der zweiten Staffel, kündigt Warner Games die Umsetzung als Mobile Game an (später sicher auch auf Konsolen und PC). Die ersten Bilder sehen entsprechend aus wie Fallout Shelter oder andere sehr simple Management-Games. Wir können nicht erwarten, dass die, ähm, Erwach­senen-Inhalte der Serie ihren Weg in das Game finden. Und auch nicht, dass existentielle Fragen drankommen. Wahrscheinlich bleibt es dabei, sich von einem Level zum nächsten zu klicken, die Gäste mit harmloser Unterhaltung zu füttern und irgendwann CEO der Parkbetreiberfirma Delos zu werden. Glücklicherweise gibt es andere interaktive literarische Werke (Games), die sich glaubwürdig mit der undeutlichen Grenze zwischen Menschen und Maschinen beschäftigen. kotaku

Sex mit Robotern wird unsere Zivilisation retten

Wer die ersten Folgen der HBO-Serie Westworld gesehen hat, weiss, dass wir in Zukunft unseren Urlaub mit niederschiessen und/oder vergewaltigen von Robotern verbringen werden. Ähnliches wurde in Filmen der jüngsten Vergangenheit ange­deutet, etwa in Ex Machina. Und immer geht es dabei um männliche Fantasien von vereinfachter zwischenmenschlicher Interaktion, handlich reduziert auf nieder­schiessen und/oder vergewaltigen, beides auf Kreditkarte und moralisch einwand­frei, weil es sich bei den Objekten dieser Handlungen um Roboter und nicht um Menschen handelt. Kein Wunder, dass es manchen FeministInnen hier kalt den Rücken runterläuft, im Angesicht solcher zurückgekehrter Handlungsmaximen der Vorsteinzeit. Was, wenn Männer diese Einstellung gegenüber echten und digitalen Frauen verinnerlichen, und dann immer so sind, und nicht nur, wenn sie sich unbeobachtet und/oder von moralischen Zwängen befreit fühlen? Weiterlesen

Robotland: Wie Westworld, nur in Korea

In Incheon, der drittgrössten südkoreanischen Stadt, unweit von Seoul, soll 2013 der Vergnügungspark Robotland seine Tore öffnen und dann über 7000 Besucher pro Tag mit Robo-Unterhaltung verwöhnen.

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