Covid und Diktaturen

Frau Wang (siehe Bild) kam eigentlich auf Einladung eines Verehrers, der sie mit seinen Kochkünsten beeindrucken wollte, nach Zhengzhou (etwa 700km südlich von Bejing). Unglücklicherweise ereignete sich in der Stadt kurz nach ihrer Ankunft ein Covid-19-Ausbruch, so dass die Behörden einen sofortigen Lockdown anordneten; niemand durfte mehr das Haus verlassen. Frau Wang berichtete daher eine Woche lang über das chinesische Social Network Weibo über die eingeengte Situation, den unkommunikativen Bewerber und seine mittelmässigen Kochkünste. Eine romantische Entwicklung blieb berichtetermassen aus. Ich finde, das ist ein schönes Beispiel für den Umgang mit Covid und Diktaturen in Diktaturen. Vor allem, weil so ungefähr alle ein bis zwei Wochen eine Menschenmenge mit lauter, geschmacksbefreiter Musik-untermalung und ebenso lauten, aber von keinerlei Politikwissen getragenen Rufen nach Freiheit und Demokratie vorbeizieht. Leute, möchte ich ausrufen, Leute, was wollt ihr denn? Nicht zum Impfen gehen, keine Maske tragen, keinen Abstand halten, shoppen und feiern, bis buchstäblich der Arzt kommt und das dann als Freiheit und Demokratie bezeichnen? Wisst ihr was, wenn es euch hier nicht passt, dann geht doch „rüber“. Nach China. Da warten sie nur so auf euch, ihr Wohlstandsopfer. Danke nochmal an Frau Wang für die Klarstellung. bbc, straits times, guardian

Abschiedsgeschenketrend Bauchfettseife

Xiao Xiao

Xiao Xiao aus dem zentralchinesischen Zhengzhou hat nach der Trennung – ihr Ex-Freund hatte sie verlassen weil sie angeblich zu fett war – ein passendes Abschiedsgeschenkl erfunden: Sie schrieb ihm Grüsse zum Frühlingsfest und teilte ihm mit, sie habe nach der Trennung eine Fettabsaugung vornehmen und aus ihrem Körperfett eine Seife herstellen lassen. Diese hab sie seiner Mutter geschenkt. Doch. Sehr kreativ. lostateminor, peoplesdaily